Broadcom-Aktie: Morgan Stanley sieht Erholungspotenzial trotz aktueller Schwäche
Analyst identifiziert Schlüsselfaktoren für Turnaround bei AVGO – Wettbewerbssorgen übertrieben

Morgan Stanley zeigt sich optimistisch für die Broadcom-Aktie (AVGO), nachdem das Papier zuletzt hinter dem Markt zurückgeblieben war. Die US-Investmentbank sieht zentrale Unsicherheiten bezüglich Wettbewerb, Margen und Bewertung dabei, sich aufzulösen.
Analyst Joseph Moore berichtet, dass Investoren nach der jüngsten Nvidia-Analyse am häufigsten nach Broadcom fragen. Die Aussichten des Halbleiterherstellers hängen laut Moore von "Klarheit über die Wettbewerbsdynamik mit TPU und die Margen bei Racks" ab. Das Unternehmen sehe weiterhin einen "starken mehrjährigen Wachstumspfad".
Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Frage, ob ASIC-Kunden mit eigenen Entwicklungswerkzeugen Broadcoms Position untergraben könnten. Moore hält diese Bedenken für "übertrieben". Die mögliche Verlagerung der TPU-Arbeit auf MediaTek werde als Extremrisiko und nicht als Basisszenario eingestuft. Googles alternativer Chip bleibe "Risikosilizium", das "möglicherweise nicht praktikabel ist".
Margen im Fokus der Anleger
Besondere Unsicherheit herrscht bezüglich der Margen beim Verkauf von Anthropic-Racks. "Was die Aktie braucht, ist Klarheit über diese neuen Möglichkeiten", erklärt Morgan Stanley. Entscheidend sei, wie das Rack-Geschäft die Rentabilität und Beständigkeit beeinflusst. Das Management signalisiere jedoch Bruttomargenstabilität, selbst unter Einbeziehung der Racks.
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Zur AktienanalyseBewertungsdruck in Nicht-KI-Segmenten bleibt Teil der Debatte. Morgan Stanley erwartet jedoch breitere KI-getriebene Vorteile im gesamten Halbleiter-Ökosystem. Moore resümiert, dass "die Besorgnis derzeit wahrscheinlich zu groß ist". Das Unternehmen erwarte verbesserte Visibilität und "solide Marktanteile" zur Unterstützung einer potenziellen Erholung, auch wenn Nvidia auf diesem Niveau leicht bevorzugt werde.


