BP-Raffinerie in Indiana weiter von Störung betroffen
Unwetterfolgen bremsen Produktion, vollständige Rückkehr erst nächste Woche erwartet

Die BP-Raffinerie im US-Bundesstaat Indiana zeigt weiterhin anhaltendes Abfackeln, nachdem ein schweres Unwetter zu Überschwemmungen geführt und den Betrieb stark beeinträchtigt hatte. Das Werk in Whiting verfügt über eine Verarbeitungskapazität von rund 440.000 Barrel pro Tag und gilt als die größte Raffinerie im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Nach Unternehmensangaben werden in den Fackelanlagen weiterhin Materialien verbrannt, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
In einer Mitteilung erklärte BP, dass zusätzlich schwimmende Barrieren im Michigansee positioniert wurden. Diese Maßnahme soll mögliche Auswirkungen von Wind und Wellengang abfedern und eine Ausbreitung verhindern. Laut dem Unternehmen gibt es derzeit keine bekannten Folgen außerhalb des Raffineriegeländes.
Die Betriebsstörungen traten nach einer schweren Gewitternacht Anfang der Woche auf, in deren Folge starke Regenfälle Überschwemmungen verursachten. Teile der Anlage mussten daraufhin heruntergefahren werden. Am Mittwoch unternahm BP den Versuch, die Raffinerie wieder hochzufahren.
Nach Einschätzung von Marktteilnehmern könnte es jedoch mehrere Tage dauern, bis die betroffenen Einheiten vollständig wieder in Betrieb genommen sind. Erst gegen Ende der kommenden Woche wird mit einer Rückkehr zu einer regulären Auslastung gerechnet. Konkrete Angaben zum Zeitplan machte das Unternehmen nicht.
Die Raffinerie in Whiting spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Region mit Kraftstoffen. Sie produziert unter anderem Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff und trägt damit wesentlich zur Deckung des Energiebedarfs im Mittleren Westen bei. Der Ausfall von Produktionskapazitäten kann daher weitreichende Folgen für die regionale Energieversorgung und die Märkte haben.
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Zur AktienanalyseDie aktuelle Lage unterstreicht die Verwundbarkeit industrieller Großanlagen gegenüber extremen Wetterereignissen. Der Betrieb der Raffinerie bleibt weiterhin eingeschränkt, während die Sicherheit der Anlagen und ihrer Umgebung im Mittelpunkt der Maßnahmen steht.

