Boris Scukanec Hopinski wird COO bei Viessmann
Verantwortung für Milliardeninvestitionen und strategische Neuausrichtung

Boris Scukanec Hopinski hat seit Jahresbeginn die Position des Chief Operating Officer (COO) bei der Viessmann Group übernommen, einem renommierten deutschen Familienunternehmen. Diese Ernennung gilt als eine der interessantesten beruflichen Möglichkeiten für externe Manager in der deutschen Unternehmenslandschaft. Scukanec Hopinski, ein erfahrener Finanzprofi und ehemaliger Banker, wird bei Viessmann eine zentrale Rolle spielen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Unternehmen operativ zu leiten und das durch den Verkauf des Kerngeschäfts mit Heizungen und Klimageräten an den US-Konzern Carrier Global eingenommene Kapital zu reinvestieren.
Der Verkauf des Kerngeschäfts von Viessmann im April des vergangenen Jahres, bei dem Carrier Global zwölf Milliarden Euro zahlte, war ein bedeutender Schritt für das Unternehmen. Dieser Deal hat nicht nur die Landschaft der deutschen Familienunternehmen verändert, sondern auch Diskussionen über den Wirtschaftsstandort Deutschland angeregt. Von den 14.500 Mitarbeitenden von Viessmann arbeiten nun 11.700 für Carrier Global.
Max Viessmann, der Firmenchef, betonte, dass Scukanec Hopinski perfekt in das Führungsteam passe und sich voll und ganz mit dem Leitbild des Unternehmens identifiziere. Scukanec Hopinski bringt umfangreiche Erfahrungen aus seiner Zeit bei der Unicredit und der Hypovereinsbank (HVB) mit, wo er ebenfalls als COO tätig war. Seine Aufgabe wird es sein, die beträchtlichen finanziellen Mittel von Viessmann in Projekte zu investieren, die sich dem Kampf gegen die Erderwärmung widmen.
Das verbleibende Geschäft von Viessmann umfasst rund 30 Minderheits- und Mehrheitsbeteiligungen, das Kühlgeschäft, eine sechsprozentige Beteiligung an Carrier und geschätzte zehn Milliarden Euro Investmentkapital. Scukanec Hopinski plant, das Portfolio des Unternehmens internationaler und diversifizierter auszurichten, wobei Investitionen in Amerika, Asien, Afrika und Europa vorgesehen sind. Er betont, dass die Investitionen nicht nur auf Klimathemen beschränkt sein sollen, sondern auch Bereiche wie nachhaltige Luft-, Wasser-, Gesundheits-, Ernährungs- und Bildungsthemen umfassen können.
Die bisherigen Beteiligungen von Viessmann, die für einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro stehen, beschäftigen etwa 4000 Mitarbeitende. Ein Beispiel für die strategische Ausrichtung des Unternehmens ist die Beteiligung an Pewo, einem auf Nah- und Fernwärme spezialisierten Unternehmen. Viessmann hat seine Anteile an Pewo auf 90 Prozent erhöht, was die Bedeutung der Fernwärme in der zukünftigen Energieversorgung unterstreicht.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseScukanec Hopinski sieht in seiner neuen Rolle eine Chance, das unternehmerische Ökosystem von Viessmann mit Partnerunternehmen weiter auszubauen und so einen Beitrag zur Gestaltung von Lebensräumen für künftige Generationen zu leisten.


