Boeing erhält 166,8-Millionen-Dollar-Auftrag für Marine-Software-Support
Der US-Luftfahrtkonzern sichert sich einen Rüstungsauftrag der US-Navy für technische Unterstützung des Patrouillenflugzeugs P-8A.

Boeing hat vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag im Wert von 166,8 Millionen US-Dollar erhalten. Der Vertrag umfasst Ingenieurs- und Softwareleistungen für die P-8A-Systeme der US-Marine. Das Flugzeug gilt als eines der wichtigsten maritimen Patrouillen- und U-Boot-Jagdflugzeuge der amerikanischen Streitkräfte.
Im Rahmen des Auftrags erbringt Boeing technische Analysen, Softwarewartung sowie Modernisierungen der Software und zugehöriger Hardwarekapazitäten. Darüber hinaus übernimmt der Konzern Aufgaben zur Aufrechterhaltung der Softwaretechnik – darunter die Bekämpfung von Veralterung sowie Verbesserungen und Erweiterungen bestehender Systeme. Der Vertrag läuft voraussichtlich bis Dezember 2030.
Aufteilung auf drei US-Standorte
Die Arbeiten verteilen sich auf drei Boeing-Standorte in den USA. Den größten Anteil trägt Seattle im Bundesstaat Washington mit 78 Prozent der Leistungen. St. Louis in Missouri übernimmt 12 Prozent, während Huntington Beach in Kalifornien für 9 Prozent der Arbeiten zuständig ist. Die Vergabe erfolgte ohne Wettbewerbsverfahren.
Beim Vertragstyp handelt es sich um einen sogenannten Cost-Plus-Fixed-Fee-Vertrag mit unbestimmter Liefermenge und unbestimmtem Lieferzeitraum. Das bedeutet, dass Boeing seine Kosten erstattet bekommt und zusätzlich eine feste Gebühr erhält. Mittel werden dabei nicht sofort gebunden, sondern erst bei Erteilung einzelner Aufträge.
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Zur AktienanalyseAuftraggeber ist das Naval Air Systems Command in Patuxent River, Maryland. Für Boeing ist der Auftrag ein weiterer Baustein im Rüstungsgeschäft, das dem Konzern neben dem zuletzt kriselnden Zivilluftfahrtbereich stabile Einnahmen sichert. Die Vertragsnummer lautet N0001926D0003.


