Boeing einigt sich mit 1.600 Spirit-Mitarbeitern auf neuen Tarifvertrag
Ratifizierungsbonus und Lohnerhöhungen sichern 85-prozentige Zustimmung bis 2030

Boeing hat mit rund 1.600 Mitarbeitern der im Dezember zurückerworbenen Spirit AeroSystems eine wegweisende Tarifvereinbarung erzielt. Der bis Ende 2030 laufende Vertrag wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 85 Prozent der abgegebenen Stimmen angenommen. Es handelt sich um die erste Tarifvereinbarung mit ehemaligen Spirit-Beschäftigten seit der Übernahme.
Die Vereinbarung sieht einen Ratifizierungsbonus von 6.000 US-Dollar für jeden Mitarbeiter vor. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten jährliche Lohnerhöhungen sowie verbesserte Kranken- und Altersversorgungspläne. Sechs zusätzliche freie Tage pro Jahr runden das Paket ab.
Die betroffenen Mitarbeiter gehören zur Wichita Technical and Professional Unit der Society of Professional Engineering Employees in Aerospace (SPEEA). Diese Gewerkschaft vertritt laut aktuellen SEC-Unterlagen insgesamt 11 Prozent der 182.000 Boeing-Beschäftigten.
Weitere Verhandlungen stehen bevor
Boeing steht noch in diesem Jahr vor deutlich größeren Tarifverhandlungen. Der Flugzeugbauer wird Gespräche mit den beiden größten SPEEA-Verhandlungseinheiten aufnehmen. Diese umfassen rund 16.000 Ingenieure und technische Mitarbeiter an Standorten in Washington, Oregon, Kalifornien und Utah.
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Zur AktienanalyseDie erfolgreiche Einigung mit den Spirit-Mitarbeitern könnte als positives Signal für die kommenden Verhandlungsrunden gewertet werden. Boeing hatte Spirit AeroSystems im Dezember zurückerworben, nachdem das Unternehmen zuvor als eigenständiger Zulieferer agiert hatte. Die Integration der Mitarbeiter gilt als wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Produktionskette.


