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BNP Paribas hebt Renditeziel auf über 13 Prozent an

Französische Großbank setzt auf Effizienzsteigerung und strebt bis 2028 zweistelliges Gewinnwachstum an

BNP Paribas hebt Renditeziel auf über 13 Prozent an

Die französische Großbank BNP Paribas hat ihre mittelfristigen Finanzziele deutlich angehoben. Europas größter Kreditgeber nach Bilanzsumme will bis 2028 eine Eigenkapitalrendite von über 13 Prozent erreichen. Das gab das Institut am Donnerstag bekannt.

Die neue Zielvorgabe stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der für 2025 gemeldeten Rendite auf das materielle Eigenkapital (ROTE) von 11,6 Prozent dar. Für 2026 prognostiziert die Bank bereits eine ROTE von 12 Prozent. Die nun angepeilten 13 Prozent für 2028 übertreffen auch das bisherige Ziel von "etwa 13 Prozent".

Besonders ambitioniert zeigt sich BNP Paribas bei der Effizienzsteigerung. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis soll bis 2028 auf unter 56 Prozent sinken – eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem früheren Ziel von etwa 58 Prozent. Im Jahr 2025 lag diese wichtige Kennzahl noch bei 61,2 Prozent.

Beschleunigtes Gewinnwachstum geplant

Die in Paris ansässige Bank erwartet für den Zeitraum zwischen 2025 und 2028 ein jährliches Wachstum des Konzernergebnisses von mehr als 10 Prozent. Dies bedeutet eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem bisherigen Ziel von 7 Prozent für die Jahre 2024 bis 2026.

Die ehrgeizigen Ziele basieren auf bereits laufenden Initiativen zur Kostensenkung und Gewinnsteigerung. BNP Paribas betonte, dass das beschleunigte Wachstum höhere Aktionärsrenditen bis 2028 ermöglichen werde. Die Bank setzt damit ein klares Signal an den Kapitalmarkt und unterstreicht ihre Position als führendes europäisches Finanzinstitut.

Für deutsche Anleger ist BNP Paribas als systemrelevante europäische Bank von besonderem Interesse. Die verbesserten Renditeziele könnten sich positiv auf Dividenden und Aktienkurs auswirken.

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