BMW-Absatz in den USA bricht ein – Elektroautos halbiert
Im ersten Quartal 2026 verkaufte BMW auf dem US-Markt deutlich weniger Fahrzeuge – besonders Elektromodelle stehen massiv unter Druck.

BMW hat auf dem wichtigen US-Markt einen spürbaren Rückschlag erlitten. Im ersten Quartal sank der Absatz der Kernmarke BMW im Jahresvergleich um 3,9 Prozent auf 84.231 Fahrzeuge. Das gab das Unternehmen am Donnerstag in Woodcliff Lake, New Jersey, bekannt.
Auch die Kleinwagenmarke Mini blieb nicht verschont. Dort fiel der Absatz um 10,2 Prozent auf lediglich 6.261 Pkw. US-Chef Sebastian Mackensen verwies auf die allgemeinen Markttrends und betonte, BMW habe sich im Vergleich zum Gesamtmarkt dennoch gut behauptet.
Elektroautos unter massivem Druck
Besonders drastisch fiel der Einbruch bei elektrifizierten Fahrzeugen aus. Die kombinierten Verkäufe von vollelektrischen Autos (BEV) und Plug-in-Hybriden (PHEV) brachen um rund 50 Prozent ein – auf weniger als 10.000 Einheiten. Das ist ein alarmierendes Signal für die Elektrostrategie des Münchner Konzerns auf dem nordamerikanischen Markt.
Der Hintergrund: US-Präsident Donald Trump strich staatliche Subventionen für Elektrofahrzeuge und lockerte gleichzeitig die Abgasvorschriften. Die Nachfrage nach elektrischen Antrieben brach daraufhin deutlich ein – ein Trend, der die gesamte Branche trifft.
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Zur AktienanalyseGesamte Branche im Umbruch
Anders als BMW reagierten einige US-Konzerne mit einer kompletten Strategiekehrtwende. Stellantis, Ford und General Motors schraubten ihre Elektropläne zurück und mussten dabei milliardenschwere Abschreibungen verkraften. Für Privatanleger bleibt die Frage, wie nachhaltig der Gegenwind für Elektromobilität in den USA tatsächlich ist und welche Hersteller langfristig die Nase vorn haben werden.

