Bitget Wallet startet Assetback: Cashback in Bitcoin und Gold
Das neue Programm ermöglicht Nutzern der Bitget Wallet Card, Belohnungen in Bitcoin, Gold oder tokenisierten Aktien zu erhalten.

Bitget Wallet führt mit „Assetback" ein neuartiges Cashback-Programm ein, das Kartennutzern ermöglicht, ihre Belohnungen statt in Fiat-Währungen oder Flugmeilen direkt in digitale und reale Vermögenswerte zu erhalten. Ab dem 1. August wird das Programm weltweit verfügbar sein und richtet sich an Nutzer der Bitget Wallet Card. Die Ankündigung erfolgte exklusiv gegenüber Investing.com.
Konkret können Nutzer zwischen Bitcoin (BTC), Gold in Form des Tokens XAUT sowie tokenisierten US-Aktien und ETFs wählen. Zu den verfügbaren Einzelwerten zählen bekannte Namen wie Nvidia (NASDAQ: NVDA), Tesla (NASDAQ: TSLA) und Alphabet (NASDAQ: GOOGL) sowie der S&P 500. Die Bereitstellung der tokenisierten Aktien erfolgt über xStocks, das Framework für tokenisierte Wertpapiere von Payward. Zusätzlich sollen auch Stablecoins als Option verfügbar sein.
Berechtigte Nutzer können bis zu 3 Prozent Asset-Cashback auf ihre Ausgaben verdienen. Die Belohnungen fließen nach einer einmaligen Vorauswahl automatisch in den gewählten Vermögenswert – ohne weiteren manuellen Aufwand. Die Bitget Wallet Card wird voraussichtlich in mehr als 50 Märkten erhältlich sein und ist weltweit über die Netzwerke von Visa und Mastercard akzeptiert.
Tokenisierte Assets im Alltag
Alvin Kan, COO von Bitget Wallet, ordnete die Bedeutung des Programms gegenüber Investing.com ein: „Tokenisierte Real-World Assets beginnen, über institutionelle Märkte und Handelsplattformen hinaus in den alltäglichen Finanzbereich für Konsumenten vorzudringen." Kartenprämien seien ein frühes Beispiel dafür, wie Zahlungen, Sparen und Investieren in einem einzigen Erlebnis verschmelzen könnten.
Kan betonte zudem das langfristige Potenzial: Eine solche Automatisierung könnte die Art und Weise erweitern, wie Verbraucher schrittweise ein Engagement in traditionellen und digitalen Vermögenswerten aufbauen – insbesondere in Märkten, in denen der Zugang zu globalen Investitionen bislang kostspielig oder komplex ist. Für viele Nutzer in Schwellen- und Entwicklungsländern könnte Assetback damit einen niedrigschwelligen Einstieg in globale Kapitalmärkte bieten.
Die Self-Custodial-Wallet von Bitget bedient derzeit weltweit mehr als 100 Millionen Nutzer. Bei einer Self-Custodial-Wallet verwahren die Nutzer ihre privaten Schlüssel selbst – ohne Abhängigkeit von einem zentralen Anbieter. Das unterscheidet das Modell grundlegend von klassischen Krypto-Börsen oder Neobanken.
Krypto-Kartenausgaben auf Rekordkurs
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Zur AktienanalyseDie Einführung von Assetback fällt in eine Phase stark wachsender Ausgaben über Krypto-Karten im gesamten Sektor. Das monatliche Volumen erreichte im Mai 2026 insgesamt 656 Millionen US-Dollar – mehr als das Doppelte der 271 Millionen US-Dollar, die im Vorjahresmonat verzeichnet wurden. Auch die Ausgaben speziell über die Bitget Wallet Card haben sich im ersten Halbjahr 2026 fast verdreifacht.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Krypto-Debitkarten zunehmend im Alltag ankommen und nicht mehr nur ein Nischenprodukt für technikaffine Frühnutzer sind. Mit Programmen wie Assetback versuchen Anbieter, klassische Finanzprodukte wie Kreditkarten-Cashback mit den Möglichkeiten der Blockchain-Technologie zu verbinden – und damit eine breitere Nutzerschicht anzusprechen.


