Bitcoin unter Druck – So profitieren Anleger
Verschiedene Strategien ermöglichen es, auf fallende Kurse zu setzen

Der Bitcoin hat in den letzten Wochen einen deutlichen Rückgang erlebt, nachdem die Kryptowährung zu Beginn des Jahres noch ein Rekordhoch von über 109.000 Dollar erreicht hatte. Inzwischen liegt der Kurs mehr als 20 Prozent unter diesem Wert und fiel am Mittwochabend sogar erstmals seit November unter die Marke von 85.000 Dollar. Einige Marktanalysten erwarten, dass der Abwärtstrend noch weitergehen könnte. Die Marke von 85.000 Dollar gilt dabei als eine wichtige Unterstützung, deren Unterschreitung möglicherweise zu weiteren Rückgängen bis auf 80.000 Dollar führen könnte.
Für Anleger, die von einem fallenden Bitcoin-Kurs profitieren möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies umzusetzen. Eine Möglichkeit ist das Shorten des Bitcoin, wobei gezielt auf sinkende Kurse spekuliert wird. Diese Strategie birgt jedoch hohe Risiken, da sie nur für erfahrene Anleger und kurzfristiges Trading geeignet ist. Bei einer unerwarteten Erholung des Bitcoin-Kurses können schnell hohe Verluste entstehen, und in extremen Fällen droht sogar ein Totalverlust.
Eine gängige Methode für das Shorten von Bitcoin ist der Margin-Trade, bei dem Anleger sich Bitcoin von einer Handelsplattform wie Binance oder Kraken leihen. Wenn der Kurs sinkt, können sie die geliehenen Bitcoins zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen und die Differenz als Gewinn einstreichen. Dabei ist jedoch eine Leihgebühr an die Plattform zu zahlen, und der Anleger muss eine Sicherheit hinterlegen.
Eine weitere Möglichkeit sind Knock-Out-Zertifikate, die bei Brokern wie Trade Republic erhältlich sind. Diese Derivate spiegeln die Kursentwicklung des Bitcoin wider, ohne dass der Anleger direkt Bitcoin erwerben muss. Die Schweizer Bank Vontobel bietet verschiedene Short-Zertifikate auf Bitcoin an, die an den Bitcoin-Futures gehandelt werden. Diese Produkte haben Hebel, die die Gewinne, aber auch die Verluste verstärken können. Es gibt unterschiedliche Zertifikate, bei denen der Hebel und die Knock-Out-Schwellen variieren, was den Risikograd beeinflusst.
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Zur AktienanalyseZusätzlich können Anleger auch Differenzkontrakte (CFDs) nutzen, um auf einen fallenden Bitcoin-Kurs zu setzen. Diese hochspekulativen Derivate sind bei Anbietern wie eToro oder der Kryptobörse Bitpanda erhältlich und bieten ebenfalls Hebel, die die möglichen Gewinne und Verluste vergrößern. CFDs bieten eine weitere Möglichkeit, von den aktuellen Kursbewegungen des Bitcoin zu profitieren, ohne direkt in die Kryptowährung investieren zu müssen.


