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Bitcoin: Schlechteste Woche seit FTX-Crash signalisiert weitere Verluste

Nach einem Wocheneinbruch von 16 % erholt sich Bitcoin leicht – doch Analysten warnen vor strukturellen Schwachstellen und weiteren Kursverlusten.

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Bitcoin: Schlechteste Woche seit FTX-Crash signalisiert weitere Verluste

Bitcoin hat in der Woche bis Sonntag einen Einbruch von 16 % erlitten – die schlechteste Wochenperformance seit dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX im Jahr 2022. Der Kurs fiel dabei unter die psychologisch wichtige Marke von 60.000 US-Dollar, was unter Marktteilnehmern weltweit für Aufsehen sorgte. Zwar konnte die Kryptowährung anschließend etwas an Boden gutmachen, doch die Erholung bleibt fragil.

Der Vergleich mit dem FTX-Crash ist dabei besonders bemerkenswert. Damals war der Kursverfall auf den spektakulären Zusammenbruch der Kryptobörse von Sam Bankman-Fried zurückzuführen – ein konkretes, externes Ereignis mit klarer Ursache. Die aktuellen Kräfte, die hinter dem jüngsten Einbruch stecken, erscheinen im Vergleich dazu fast harmlos. Genau das aber lässt bei Analysten die Alarmglocken läuten.

Strukturelle Schwachstellen im Fokus

Experten warnen, dass die moderate Erholung des Tokens kurzlebig sein könnte. Der jüngste Rückgang habe strukturelle Schwachstellen im Markt offengelegt, die über einen einzelnen Auslöser hinausgehen. Wenn ein Markt ohne offensichtlichen Schock so stark nachgibt, deutet das auf tiefer liegende Probleme hin – ein Signal, das erfahrene Investoren ernst nehmen.

Für deutsche Privatanleger ist die Situation besonders relevant, da Bitcoin in den vergangenen Jahren zunehmend als alternatives Investment in Portfolios Einzug gehalten hat. Die Marke von 60.000 US-Dollar galt lange als wichtige Unterstützungszone. Ihr Unterschreiten könnte technisch weitere Verkaufssignale auslösen und den Abwärtsdruck verstärken.

Erinnerungen an den FTX-Kollaps

Der FTX-Zusammenbruch im November 2022 gilt als einer der schwerwiegendsten Skandale in der Geschichte des Kryptomarktes. Sam Bankman-Fried, einst gefeierter Gründer der Börse, wurde später wegen Betrugs verurteilt. Der Kollaps löste damals eine Kettenreaktion aus, die den gesamten Kryptomarkt in die Tiefe riss. Dass der aktuelle Einbruch in seiner Wochenperformance an dieses Ereignis heranreicht – ohne einen vergleichbaren externen Schock – macht die Situation für Analysten so beunruhigend.

Die kommenden Handelstage dürften zeigen, ob Bitcoin die Erholung verstetigen kann oder ob der Markt erneut unter Druck gerät. Anleger sollten die Entwicklung der Kurse rund um die 60.000-Dollar-Marke genau beobachten. Angesichts der offengelegten strukturellen Schwachstellen ist Vorsicht geboten.

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