ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Bitcoin fällt auf 65.000 Dollar – Iran und Zölle belasten

Geopolitische Spannungen und neue US-Handelszölle drücken Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt ins Minus.

Bitcoin fällt auf 65.000 Dollar – Iran und Zölle belasten

Bitcoin verzeichnete am Freitag spürbare Kursverluste und fiel um 0,5 % auf 65.463 Dollar. Belastet wurde die weltweit größte Kryptowährung durch eine allgemein sinkende Risikobereitschaft an den globalen Märkten. Auslöser waren verschärfte militärische Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie wachsende Unsicherheit über neue US-Handelszölle.

Trotz der Freitagsverluste steuerte Bitcoin auf ein Wochenplus von rund 1 % zu, nachdem die Kryptowährung zu Wochenbeginn eine kurzzeitige Erholung verzeichnet hatte. Auch breitere Aktienmärkte gerieten unter Druck – ein Ausverkauf bei hochbewerteten Technologie- und KI-Aktien dämpfte zusätzlich den Appetit der Anleger auf spekulative Anlagen wie Kryptowährungen.

Geopolitik und Ölpreise schüren Risikoaversion

Im Mittelpunkt der Marktsorgen steht der eskalierte Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen im Jemen griffen zwei saudi-arabische Schiffe im Roten Meer an, was potenzielle Versorgungsunterbrechungen auf den Ölmärkten befürchten lässt. Die Rohölpreise stiegen in dieser Woche um beachtliche 15 %, was Sorgen über eine energiegetriebene Inflation schürte. Eine höhere Inflation könnte globale Zentralbanken zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen – ein Szenario, das riskante Anlageklassen wie Kryptowährungen traditionell belastet.

Zusätzlich kündigte die Regierung von Donald Trump neue Handelszölle gegen 60 Handelspartner an, die am Freitag in Kraft traten. Die Maßnahme verstärkte die Besorgnis über einen erneuten globalen Handelskrieg und trug zur vorsichtigen Marktstimmung bei. Zwar haben Ölversorgungsunterbrechungen und Handelszölle kaum unmittelbare Auswirkungen auf Bitcoin, doch ihre potenzielle wirtschaftliche Tragweite könnte die Nachfrage nach spekulativen Anlagen nachhaltig beeinträchtigen.

ETF-Zuflüsse als positives Signal

Trotz des schwachen Freitags gab es in dieser Woche auch ermutigende Nachrichten für den Bitcoin-Markt. Laut Daten von SoSoValue verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs ihre höchsten wöchentlichen Zuflüsse seit Anfang Mai. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle und private Anleger weiterhin Kapital in den Markt lenken – ein strukturell positives Signal für die längerfristige Preisentwicklung.

Gesamter Kryptomarkt unter Druck

Der Abwärtsdruck beschränkte sich nicht auf Bitcoin. Die gesamte Kryptobranche schloss die Woche mit einer verhaltenen Bilanz ab:

  • Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung, fiel um 1,9 % auf 1.887,96 Dollar
  • XRP gab um 2 % auf 1,1134 Dollar nach
  • Solana verlor 2,2 %
  • Cardano büßte 4 % ein
  • BNB fiel um 0,3 %
  • Memecoins wie Dogecoin und $TRUMP verloren 4 % bzw. 1,3 %

Die breite Schwäche im Kryptomarkt spiegelt die allgemeine Risikoaversion wider, die Anleger angesichts der geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten an den Tag legen. Für deutsche Privatanleger bleibt die Lage damit angespannt: Solange die geopolitischen Risiken und die Zollunsicherheit anhalten, dürfte der Gegenwind für Kryptowährungen bestehen bleiben.

BitcoinKryptowährungenIran SpannungenUs HandelszölleEtherKryptomarktBitcoin EtfRisikoaversion

Disclaimer