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Bitcoin-Crash: Experten warnen vor Todesspirale bis 21.000 Dollar

Der Bitcoin-Kurs befindet sich im freien Fall. Nach dem Allzeithoch von 126.000 Dollar im Oktober sackte die Kryptowährung zeitweise unter 60.000 Dollar ab. Charttechniker sehen weitere drastische Kursverluste voraus – im Worst-Case bis auf 21.000 Dollar.

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Bitcoin-Crash: Experten warnen vor Todesspirale bis 21.000 Dollar

Die Stimmung am Kryptomarkt könnte kaum schlechter sein. Seit dem Allzeithoch von 126.000 Dollar im Oktober hat der Bitcoin mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Am Montagmorgen notierte die weltweit größte Kryptowährung bei rund 70.000 Dollar – nach einem zwischenzeitlichen Absturz unter die psychologisch wichtige 60.000-Dollar-Marke.

Hedgefonds-Legende warnt vor Todesspirale

Besonders alarmierend sind die Aussagen von Michael Burry, der bereits den Immobiliencrash 2007/08 korrekt vorhergesagt hatte. Der Hedgefondsmanager warnt vor einer "Todesspirale", die sich auch auf die Bilanzen von Unternehmen ausweiten könnte. Viele Firmen haben in den vergangenen Jahren massiv in Bitcoin investiert – und sitzen nun auf erheblichen Verlusten.

"Die Stimmung am Kryptomarkt hat einen Tiefpunkt erreicht", bestätigt Augustine Fan von der Krypto-Optionsplattform SignalPlus. Doch das könnte erst der Anfang sein. Charttechnische Analysen zeigen mehrere besorgniserregende Signale.

Gefährliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation aktiviert

Im Bitcoin-Chart hat sich eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation gebildet – ein technisches Muster, das häufig das Ende eines Aufwärtstrends markiert. Die Formation begann im Dezember 2024 mit einem ersten Hoch bei 109.000 Dollar (linke Schulter), gefolgt vom Allzeithoch bei 126.000 Dollar im Oktober (Kopf) und einem erneuten Hoch bei 96.000 Dollar im Januar (rechte Schulter).

Die entscheidende Nackenlinie dieser Formation wurde bereits durchbrochen. Für Martin Utschneider vom Onlinebroker Robomarkets ein klares Warnsignal: "Aus charttechnischer Sicht gibt es beim Bitcoin gerade mehr Gefahren als Erholungschancen."

Zwei Crash-Szenarien im Fokus

Utschneider sieht zwei konkrete Risikoszenarien: Im ersten Fall könnte der Bitcoin auf 49.000 Dollar fallen, wenn sich der prozentuale Rückgang vom Hoch bis zum Nackenbereich nach unten spiegelt. Im Worst-Case-Szenario wäre sogar ein Absturz auf 21.000 Dollar möglich.

Die 69.000-Dollar-Marke, die den Höchststand des letzten Bullenmarkts bis 2021 markiert, wurde bereits mehrfach unterschritten. "Die gestaffelte Abwärtsbewegung impliziert die Gefahr, dass sich aus der Kurskorrektur eine handfeste Vertrauenskrise entwickelt", warnt Analyst Timo Emden.

Kritische gleitende Durchschnitte unterschritten

Besonders besorgniserregend: Der Bitcoin hat den wichtigen 100-Wochen-Durchschnitt bei etwa 87.000 Dollar deutlich nach unten durchbrochen. Eine Analyse der Kryptobörse Binance zeigt, dass der Bitcoin seit 2015 nach jedem Unterschreiten dieser Linie in Richtung des 200-Wochen-Durchschnitts gefallen ist – mit Korrekturen zwischen 45 und 58 Prozent.

Der 200-Wochen-Durchschnitt verläuft aktuell bei etwa 58.000 Dollar und markierte in den Bärenmärkten 2015, 2019 und 2022 jeweils den Boden. Sollte sich das maximale Drawdown-Muster wiederholen, wäre ein Kurs von knapp unter 53.000 Dollar denkbar.

Fehlende Fundamentaldaten verstärken Unsicherheit

Anders als bei Aktien gibt es beim Bitcoin keine Fundamentaldaten wie Gewinne oder Umsätze. Die Bewertung basiert ausschließlich auf Vertrauen und Hoffnung auf steigende Kurse. Genau dieses Vertrauen erodiert derzeit massiv. Jede Kurserholung der vergangenen Wochen wurde schnell wieder abverkauft.

Für viele Anleger haben Chartmuster daher große Bedeutung. Sie platzieren Stop-Loss-Orders an markanten technischen Linien – was bei Unterschreitung zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen kann. Ein sich selbst verstärkender Mechanismus, der die Abwärtsspirale beschleunigt.

Fazit: Weitere Verluste wahrscheinlich

Solange keine neuen Käufer auf den Markt kommen, dürfte der Ausverkauf weitergehen. Die technischen Indikatoren sprechen eine klare Sprache: Der nächste Halt könnte erst bei 49.000 Dollar oder sogar deutlich tiefer liegen. Anleger sollten sich auf weitere volatile Zeiten einstellen.

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