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BHP warnt vor Folgen des Handelskonflikts

Wetter, Zölle und Strategiewechsel beeinflussen Produktion und Investitionen des Rohstoffkonzerns

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 BHP warnt vor Folgen des Handelskonflikts

Der Bergbaukonzern BHP hat vor möglichen Auswirkungen eines eskalierenden Handelskonflikts auf die Weltwirtschaft gewarnt. Eine Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen sei entscheidend, um das globale Wachstum aufrechtzuerhalten, erklärte das Unternehmen. Zwar seien die direkten Folgen der von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle für BHP bislang begrenzt, dennoch könnten weitergehende Handelsbarrieren die wirtschaftliche Lage verschärfen. Die Zölle betreffen unter anderem Stahlimporte aus China, einem zentralen Absatzmarkt für BHPs Hauptprodukt Eisenerz.

Im dritten Quartal verzeichnete BHP einen leichten Rückgang der Eisenerzproduktion. Ursache hierfür waren Unwetterereignisse wie Zyklon Zelia, der im Februar in der australischen Pilbara-Region wütete und zu einem temporären Stopp der Aktivitäten im Hafen von Port Hedland führte. Bereits im Januar hatte Zyklon Sean die Region beeinträchtigt. Trotz dieser Wetterkapriolen erzielte das Unternehmen in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Rekordproduktion in der Pilbara, begünstigt durch eine abgeschlossene Produktionsausweitung an der South-Flank-Mine und gesteigerte Fördermengen in der Mining Area C.

Die Eisenerzproduktion in Westaustralien belief sich im Quartal bis zum 31. März auf 67,8 Millionen Tonnen, im Vergleich zu 68,1 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung entsprach weitgehend den Markterwartungen. Gleichzeitig meldete BHP einen Anstieg der Kupferförderung um zehn Prozent auf 513.200 Tonnen. Besonders das chilenische Escondida-Projekt konnte mit einem Plus von 20 Prozent bei den Fördermengen überzeugen, was auf verbesserte operative Abläufe zurückgeführt wurde.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet BHP damit, die selbst gesetzten Kostenziele in allen Geschäftsbereichen zu erreichen – mit Ausnahme des BMA-Kohleprojekts. Dort führen ungünstige Wetterbedingungen sowie geologische Probleme in der Broadmeadow-Mine zu höheren Kosten. Die Erlöse aus dem Eisenerzgeschäft, das weiterhin über die Hälfte des Konzerngewinns ausmacht, nutzt BHP gezielt, um Investitionen in Kupfer- und Kaliprojekte voranzutreiben. Diese strategische Ausrichtung erfolgt im Hinblick auf die erwarteten Wachstumschancen durch die globale Energiewende.

Zum Zeitpunkt der Meldung verzeichneten die BHP-Aktien einen leichten Anstieg um 0,6 Prozent auf 36,20 australische Dollar. Damit entwickelten sie sich weitgehend im Einklang mit dem um ein Prozent gestiegenen Index für Bergbauunternehmen.

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