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BHP investiert 555 Millionen Dollar in Kupferprojekt

Ausbau von Olympic Dam soll Produktion verdoppeln und neue Arbeitsplätze schaffen

BHP investiert 555 Millionen Dollar in Kupferprojekt

BHP stellt 555 Millionen US-Dollar bereit, um die Kupferproduktion im Süden Australiens deutlich auszubauen. Der Bergbaukonzern kündigte an, mehr als 840 Millionen australische Dollar in seine Olympic-Dam-Betriebe in South Australia zu investieren. Das Unternehmen bereitet sich darauf vor, bis Mitte 2027 eine endgültige Investitionsentscheidung zu treffen, um die Kupferförderung in dem Bundesstaat langfristig zu verdoppeln.

Olympic Dam gehört zu den drei zentralen Wachstumsprojekten für Kupfer, die BHP in Australien verfolgt. Die Lagerstätte zählt zu den größten bekannten Vorkommen von Kupfer, Uran und Gold weltweit. Für BHP ist sie von strategischer Bedeutung, da Kupfer ein Schlüsselfaktor für den globalen Übergang zu einer CO₂-ärmeren Wirtschaft ist. In den vergangenen drei Jahren lag die jährliche Fördermenge bei mehr als 300.000 Tonnen Kupfer.

Das Unternehmen plant, die Kapazitäten in South Australia bis Mitte der 2030er-Jahre auf 650.000 Tonnen pro Jahr zu steigern. Dazu soll eine Erweiterung der Schmelz- und Raffinerieanlagen am Standort Olympic Dam erfolgen. Über die endgültige Freigabe des Projekts will BHP in gut zwei Jahren entscheiden. Ziel ist es, durch den Ausbau die Produktion deutlich zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region als wichtigen Kupferstandort zu sichern.

Die angekündigten Investitionen fließen in mehrere zentrale Infrastrukturmaßnahmen. Dazu zählen der Bau eines unterirdischen Zugangstunnels, ein neues System zur Rückverfüllung, eine Erweiterung der Kapazität der Erzförderstrecken sowie die Errichtung einer neuen Sauerstoffanlage zur Verbesserung der Effizienz der Schmelzprozesse. Nach Angaben des Unternehmens sollen diese Maßnahmen die Produktivität steigern und die Grundlage für weiteres Wachstum in der Kupferprovinz South Australia schaffen.

BHP bezeichnet die Investition als wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Bergbauindustrie. Das Vorhaben wird voraussichtlich rund 200 Arbeitsplätze in der Bauphase schaffen. Damit soll South Australia seine Rolle als bedeutender globaler Kupferlieferant weiter festigen. Der Konzern unterstreicht, dass die geplanten Projekte in Olympic Dam und weiteren Standorten im Bundesstaat auf eine langfristige Steigerung der Effizienz und Produktion ausgerichtet sind.

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