BHP führt Konsortium für CO₂-Speicherung in Asien
Internationale Partner prüfen gemeinsame Infrastruktur für klimafreundlichere Stahlproduktion

BHP, der weltweit größte Bergbaukonzern, führt ein internationales Konsortium von Stahlproduzenten an, um Möglichkeiten für die Nutzung und Speicherung von CO₂ in Asien zu untersuchen. Nach Angaben des Projektmanagers Hatch soll das Vorhaben den Einsatz von Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid (CCUS) in Industriezweigen mit besonders hohen Emissionen, wie der Stahlproduktion, prüfen. An dem Zusammenschluss beteiligen sich neben BHP auch ArcelorMittal Nippon Steel India, JSW Steel, Hyundai Steel, Chevron und Mitsui & Co.
Geplant ist eine einjährige Machbarkeitsstudie, die das Potenzial für groß angelegte Projekte in Asien analysieren soll. Diese Projekte könnten eingefangenes CO₂ entweder weiterverwenden oder in geologischen Formationen speichern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie gemeinsam genutzte Infrastrukturen helfen könnten, Kosten zu senken, größere CO₂-Mengen für die Verarbeitung oder Speicherung zu bündeln und Risiken auf mehrere Unternehmen zu verteilen.
Die technische Basis für CO₂-Abscheidung gilt zwar als ausgereift, steht in vielen asiatischen Märkten jedoch vor finanziellen und regulatorischen Hürden. Die beteiligten Unternehmen wollen deshalb prüfen, wie eine koordinierte Vorgehensweise den Einsatz wirtschaftlicher und rechtlicher Lösungen erleichtern kann. Ziel ist es, die Umsetzung in Sektoren voranzutreiben, die sich nur schwer dekarbonisieren lassen und in denen andere Klimaschutzmaßnahmen nicht ausreichen.
Ben Ellis, Vice President Marketing Sustainability bei BHP, betonte, dass das Unternehmen gemeinsam mit den Partnern Wissen und Ressourcen bündele, um innovative Ansätze zu fördern. CCUS sei aus Sicht von BHP ein entscheidender Bestandteil, um die Emissionen in besonders energieintensiven Branchen wie der Stahlproduktion zu verringern.
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Zur AktienanalyseDie Untersuchung soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Die Ergebnisse will das Konsortium anschließend veröffentlichen, um der Branche und den beteiligten Märkten Orientierung zu bieten. Mit dem Projekt erhoffen sich die Beteiligten, eine Grundlage für Investitionsentscheidungen und technische Umsetzungen zu schaffen, die den Weg für eine breitere Nutzung von CO₂-Abscheidung und -Speicherung in Asien ebnen könnte.


