BHP chartert Ammoniak-Schiffe bei COSCO
Zwei neue Frachter sollen ab 2028 Eisenerz mit weniger Emissionen transportieren

Australiens Bergbaukonzern BHP hat mit der chinesischen COSCO Shipping Verträge über die Charter zweier mit Ammoniak betriebenen Newcastlemax-Schüttgutfrachter abgeschlossen. Die Schiffe sollen ab dem Jahr 2028 ausgeliefert und jeweils für einen Zeitraum von fünf Jahren gechartert werden. Eingesetzt werden sie vor allem für den Transport von Eisenerz von Westaustralien nach Nordostasien.
Nach Angaben von BHP können die Schiffe ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zu herkömmlich betriebenen Schiffen pro Reise um mindestens 50 Prozent und unter bestimmten Bedingungen sogar um bis zu 95 Prozent senken. Voraussetzung dafür ist der Einsatz von Ammoniak mit niedrigen bis nahezu null Emissionen. Die Maßnahme ist Teil der Strategie des Unternehmens zur Reduktion seiner Emissionen im Seetransport.
Bereits in der Vergangenheit hatte BHP gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, ab dem Jahr 2026 das erste mit Ammoniak betriebene Massengutschiff in Empfang nehmen zu wollen. Damit verfolgt der Konzern das Ziel, den CO₂-Ausstoß in der Logistikkette schrittweise zu senken.
Ammoniak gilt in der Schifffahrt als eine von mehreren möglichen Alternativen zu fossilen Brennstoffen, um die Emissionen zu verringern. Der großflächige Einsatz dieser Technologie befindet sich jedoch noch in einer frühen Phase, da entsprechende Infrastrukturen und Produktionskapazitäten erst aufgebaut werden müssen.
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Zur AktienanalyseDie Zusammenarbeit zwischen BHP und COSCO reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Initiativen in der maritimen Industrie, die auf eine Umstellung von fossilen auf emissionsärmere Antriebstechnologien abzielen. Mit der geplanten Nutzung von Ammoniak als Treibstoff unternimmt BHP einen weiteren Schritt zur Dekarbonisierung seines Rohstofftransports auf dem Seeweg.


