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Bewaffneter Angriff beim White House Correspondents' Dinner in Washington

Ein bewaffneter Mann griff einen Secret-Service-Kontrollpunkt an und zwang Trump zur Flucht aus dem Ballsaal.

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Bewaffneter Angriff beim White House Correspondents' Dinner in Washington

Ein 31-jähriger Mann aus Torrance, Kalifornien, hat am Samstagabend einen Sicherheitskontrollpunkt des Secret Service im Washington Hilton angegriffen. Der Tatverdächtige, Cole Tomas Allen, war mit einer Schrotflinte, einer Pistole und mehreren Messern bewaffnet. Dabei verletzte er einen Bundesbeamten und löste einen Großeinsatz der Sicherheitskräfte aus.

Der Vorfall ereignete sich während des renommierten White House Correspondents' Dinner – einem der bedeutendsten Presse-Events des Jahres in Washington D.C. Präsident Donald Trump sowie Mitglieder seines Kabinetts mussten daraufhin den Ballsaal fluchtartig verlassen. Laut Strafverfolgungsbehörden ereignete sich der Angriff nur wenige Schritte von dem mit tausenden Gästen besetzten Saal entfernt.

Schusswechsel in der Hotellobby

Nach dem Angriff auf den Kontrollpunkt kam es in der Lobby des Washington Hilton zu einem Schusswechsel zwischen dem Tatverdächtigen und Agenten des Secret Service. Allen konnte dabei festgenommen werden. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte die Identität des Mannes gegenüber den Medien.

Das White House Correspondents' Dinner ist eine traditionsreiche Veranstaltung, bei der Journalisten, Politiker und Prominente zusammenkommen. Das jährliche Event im Washington Hilton gilt als eines der am stärksten gesicherten gesellschaftlichen Ereignisse der amerikanischen Hauptstadt. Die Anwesenheit des US-Präsidenten und hochrangiger Kabinettsmitglieder macht es zu einem besonderen Ziel für Sicherheitsbedrohungen.

Sicherheitslage rund um den US-Präsidenten

Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit rund um den US-Präsidenten auf. Der Secret Service ist für den Personenschutz des Präsidenten und weiterer hochrangiger Regierungsvertreter zuständig und unterhält bei solchen Großveranstaltungen umfangreiche Sicherheitsperimeter. Dass ein bewaffneter Mann bis zu einem Kontrollpunkt vordringen und dabei einen Beamten verletzen konnte, dürfte die Behörden zu einer gründlichen Überprüfung der Sicherheitsprotokolle veranlassen.

Die Informationen stammen aus einem Bericht von Bloomberg Europe vom 26. April 2026. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

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