ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Berenberg stuft CrowdStrike auf „Hold" herab trotz starkem Ausblick

Die Investmentbank sieht trotz erhöhtem Kursziel von 720 Dollar kaum noch Aufwärtspotenzial bei der Aktie.

Berenberg stuft CrowdStrike auf „Hold" herab trotz starkem Ausblick

Die Investmentbank Berenberg hat ihre Einstufung für den Cybersicherheits-Marktführer CrowdStrike Holdings von „Buy" auf „Hold" gesenkt. Die Analysten begründen den Schritt damit, dass der aktuelle Aktienkurs bereits einen Großteil des künftigen Wachstumspotenzials widerspiegelt. Gleichzeitig hob Berenberg das Kursziel deutlich von 525 auf 720 Dollar an.

Die Herabstufung erfolgt nach einem soliden Start von CrowdStrike in das Geschäftsjahr 2027. Das Unternehmen übertraf dabei die bereits hohen Erwartungen der Anleger. Da die Aktie jedoch bereits bei rund 693 Dollar notiert, sieht Berenberg auf dem aktuellen Niveau nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial für Investoren.

Bewertung auf Rekordniveau

Ein zentrales Argument der Analysten ist die ambitionierte Bewertung der CrowdStrike-Aktie. Das Unternehmen wird derzeit mit etwa dem 30-fachen des erwarteten Enterprise-Value-to-Sales-Verhältnisses gehandelt. Das stellt einen erheblichen Aufschlag sowohl gegenüber dem breiteren Cybersicherheitssektor als auch gegenüber vielen anderen wachstumsstarken Softwareunternehmen dar. Laut Berenberg wird unter den beobachteten Softwareunternehmen lediglich Palantir Technologies mit einer noch höheren Bewertung gehandelt.

Die Analysten warnen, dass der Markt faktisch eine nahezu fehlerfreie Umsetzung in den nächsten zehn Jahren einpreist. Ihr Bewertungsmodell deutet darauf hin, dass Anleger bereits von einem langfristigen jährlichen Umsatzwachstum von rund 15 Prozent und einem Wachstum des freien Cashflows von 19 Prozent ausgehen. Dies steht im Einklang mit dem Ziel des Managements, den jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von heute rund 5,5 Milliarden Dollar auf 20 Milliarden Dollar bis zum Geschäftsjahr 2036 zu steigern.

KI als Wachstumstreiber – aber Risiken bleiben

Berenberg hebt die starke Position von CrowdStrike im Bereich Cybersicherheit ausdrücklich hervor. Die zunehmende Einführung künstlicher Intelligenz dürfte die Nachfrage nach Sicherheitslösungen weiter ankurbeln und CrowdStrike dabei in eine günstige Ausgangslage versetzen. Die langfristige Strategie des Unternehmens – einschließlich der Expansion in Cloud-Sicherheit, Identitätsschutz und KI-gestützte Produkte – bewertet die Bank weiterhin positiv.

Dennoch sehen die Analysten klare Risiken: Weitere Kursgewinne würden eine stärker als erwartete Akzeptanz neuerer Angebote wie AI Detection and Response (AIDR) erfordern. Zudem nennt Berenberg ein potenziell langsameres Wachstum in aufstrebenden Produktkategorien als Risikofaktor. Auch die möglichen Auswirkungen großer Serviceunterbrechungen auf den Unternehmensruf werden erwähnt – mit einem expliziten Verweis auf den weltweiten IT-Ausfall im Juli 2024, der CrowdStrike damals in die Schlagzeilen brachte.

Aktiensplit im Verhältnis 4:1 angekündigt

Trotz der Herabstufung bezeichnet Berenberg CrowdStrike als eines der hochwertigsten Unternehmen im Bereich Cybersicherheit. Die starke Kundenbindung, expandierende Gewinnmargen und ein mehrjähriger Pfad zu nachhaltigem Cashflow-Wachstum sprechen für das Unternehmen. Die Qualität des Geschäftsmodells steht für die Analysten außer Frage – lediglich der Preis ist aus ihrer Sicht zu hoch.

Im Rahmen seiner jüngsten Ankündigungen gab CrowdStrike zudem Pläne für einen Aktiensplit im Verhältnis 4:1 bekannt. Der splitbereinigte Handel soll voraussichtlich am 2. Juli 2026 beginnen. Für deutsche Privatanleger bedeutet dies, dass die Aktie nach dem Split zu einem rechnerisch niedrigeren Kurs gehandelt wird, ohne dass sich der Gesamtwert der gehaltenen Anteile ändert.

CrowdstrikeBerenbergHerabstufungHoldCybersicherheitAktiensplitKursziel

Disclaimer