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BASF-Aktie unter Druck: Chemieriese verfehlt Jahresziele 2025

Der DAX-Konzern BASF enttäuscht mit vorläufigen Geschäftszahlen für 2025. Das operative Ergebnis blieb unter den Erwartungen, die Aktie gibt deutlich nach.

BASF-Aktie unter Druck: Chemieriese verfehlt Jahresziele 2025

**Enttäuschende Quartalszahlen belasten BASF-Aktie

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Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat seine Jahresziele für 2025 verfehlt und sorgt damit für Ernüchterung am Aktienmarkt. Mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 6,6 Milliarden Euro blieb das Unternehmen sowohl unter den Analystenschätzungen von 6,7 Milliarden Euro als auch unter der selbst prognostizierten Bandbreite von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro. Besonders niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte bei gleichzeitig schwächerer Nachfrage belasteten das Ergebnis.

Trotz der operativen Schwäche konnte BASF beim Nettoergebnis zulegen. Dank eines Sonderertrags aus dem Verkauf des Gebäudefarben-Geschäfts und höherer Beiträge der Wintershall Dea-Beteiligung stieg das Nettoergebnis auf 1,6 Milliarden Euro, verglichen mit 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr.

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Analysten senken Prognosen deutlich

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Die Reaktionen der Finanzexperten fallen überwiegend negativ aus. Peter Spengler von der DZ Bank spricht von einer "Ernüchterung zum Jahresstart" und konstatiert, BASF habe "erneut enttäuscht". Noch schärfer äußert sich Chetan Udeshi von JPMorgan: Er rechnet mit deutlich sinkenden Analystenschätzungen und warnt, dass struktureller sowie zyklischer Gegenwind die hohe Bewertung der BASF-Aktie anfällig erscheinen lasse.

Das schwache vierte Quartal sei zudem kein gutes Signal für die gesamte Chemiebranche, so Udeshi weiter. Allerdings bleibe unklar, in welchen Geschäftsbereichen die größten Probleme lägen, da BASF die vorläufigen Zahlen nicht detailliert aufgeschlüsselt habe. Die vollständigen Geschäftszahlen will das Unternehmen am 27. Februar vorlegen.

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Positive Signale beim Cashflow

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Nicht alles ist jedoch negativ zu bewerten. UBS-Analyst Geoff Haire hebt positiv hervor, dass der freie Cashflow besser als erwartet ausgefallen sei. Thomas Schulte-Vorwick von Metzler sieht darin eine Unterstützung für die Entschuldung des Konzerns und eine Bestätigung für weitere Dividendenzahlungen sowie mögliche Aktienrückkäufe.

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VCI ruft "Alarmstufe Rot" aus

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Derweil schlägt der Verband der Chemischen Industrie (VCI) Alarm und warnt mit drastischen Worten vor einem drohenden Kollaps der deutschen Chemieindustrie. Die Branche kämpft weiterhin mit hohen Energiepreisen und Kostenbelastungen. Bei BASF steht in diesem Zusammenhang besonders der Heimatstandort Ludwigshafen im Fokus, an dem der Konzern trotz laufender Sparprogramme festhalten will.

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Aktie gibt nach starkem Herbst deutlich nach

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An der Börse reagieren Anleger mit Gewinnmitnahmen. Nach einer Erholungsrally seit Herbst hatte die BASF-Aktie am Vortag mit 46,71 Euro den höchsten Stand seit Ende August erreicht. Am Nachmittag verliert das Papier rund zwei Prozent und zählt damit zu den größten DAX-Verlierern. Der Gesamtmarkt zeigt sich nach den Grönland-bedingten Schwankungen der Vortage beruhigt und bewegt sich in einer engen Spanne um die 24.850-Punkte-Marke.

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Gemischtes Bild im DAX**

Während BASF schwächelt, erreicht Siemens Energy nach einem positiven Analystenkommentar bei knapp 142 Euro ein neues Rekordhoch und führt den DAX an. Am anderen Ende der Skala steht Adidas nach einer skeptischen Einschätzung der Royal Bank of Canada, die zwar die solide Performance in schwierigem Umfeld lobt, aber vor zu hohen Markterwartungen für 2026 warnt.

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