Barrick Mining evakuiert Arbeiter in Chile nach schweren Unwettern
Nach heftigen Stürmen und blockierten Zufahrtswegen rettete Barrick Mining festsitzende Mitarbeiter per Hubschrauber aus nordchilenischen Hochgebirgslagern.

Die Barrick Mining Corp hat die erfolgreiche Evakuierung von Arbeitern bekanntgegeben, die nach schweren Unwettern in ihrem Lager Barriales im Norden Chiles eingeschlossen waren. Blockierte Zufahrtswege hatten eine frühere Rettung verhindert. Das Bergbauunternehmen bestätigte, dass sich alle evakuierten Mitarbeiter in guter gesundheitlicher Verfassung befinden.
Die Rettungsoperationen begannen am Freitag und wurden am frühen Samstag fortgesetzt, nachdem sich die Wetterbedingungen ausreichend verbessert hatten, um Hubschrauberflüge zu ermöglichen. Bereits am Donnerstag hatte Barrick mitgeteilt, dass die Arbeiter in den Hochgebirgslagern aufgrund der extremen Wetterlage und gesperrter Straßen nicht früher gerettet werden konnten. Die rasche Reaktion des Unternehmens, sobald ein Zeitfenster entstand, ermöglichte schließlich die sichere Bergung der eingeschlossenen Mitarbeiter.
Auch auf politischer Ebene wurde die Rettungsaktion bestätigt: Chiles Wirtschafts- und Bergbauminister Daniel Mas meldete die sichere Evakuierung der Bergleute über die Plattform X. Die offizielle Bestätigung durch den Minister unterstreicht die Bedeutung des Vorfalls für das südamerikanische Land, das zu den weltweit wichtigsten Bergbaunationen zählt.
Hubschrauber bis Ende Juli im Einsatz
Barrick erklärte zudem, den chilenischen Behörden bis zum 29. Juli einen Hubschrauber zur Verfügung zu stellen, um laufende Rettungs- und Logistikoperationen in der Region zu unterstützen. Dies zeigt das Engagement des Unternehmens, auch über die eigene Belegschaft hinaus zur Bewältigung der Unwetterfolgen beizutragen.
Nicht alle Mitarbeiter konnten jedoch sofort evakuiert werden: Drei Beschäftigte verbleiben vorerst im Lager Potrerillos, bis die Straßen geräumt und wieder passierbar sind. Barrick betonte jedoch ausdrücklich, dass diese Mitarbeiter Zugang zu Strom, Wasser und Lebensmitteln haben und sich in Sicherheit sowie bei guter Gesundheit befinden. Eine unmittelbare Gefahr für die verbliebenen Personen besteht demnach nicht.
Unwetter mit verheerenden Folgen
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Zur AktienanalyseDie schweren Stürme, die den Einsatz ausgelöst haben, hinterließen in der Region massive Schäden. Mehr als ein Dutzend Menschen kamen durch die Unwetter ums Leben, und die wirtschaftlichen Schäden belaufen sich nach bisherigen Schätzungen auf Hunderte Millionen US-Dollar. Das Ausmaß der Katastrophe verdeutlicht, wie extrem die Wetterereignisse in den Hochlagen der chilenischen Anden sein können.
Barrick Mining ist eines der weltweit größten Goldbergbauunternehmen und betreibt in Chile mehrere Projekte in teils unwegsamem Hochgebirgsgelände. Solche abgelegenen Standorte sind bei extremen Wetterereignissen besonders anfällig für Versorgungsunterbrechungen und Zugangssperren. Der Vorfall unterstreicht die besonderen Herausforderungen, mit denen Bergbauunternehmen in hochalpinen Regionen konfrontiert sind.


