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Barrick Mining benennt CFO und COO für geplanten Nordamerika-Börsengang

Wessel Hamman wird CFO, Tim Cribb COO des neuen Unternehmens – der Börsengang soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

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Barrick Mining benennt CFO und COO für geplanten Nordamerika-Börsengang

Barrick Mining hat das Führungsteam für sein geplantes neues Nordamerika-Unternehmen komplettiert. Der Goldproduzent ernannte Wessel Hamman zum Chief Financial Officer (CFO) und Tim Cribb zum Chief Operating Officer (COO) der neuen Gesellschaft, die nach dem Börsengang die nordamerikanischen Vermögenswerte halten wird. Mark Hill war bereits Anfang des Jahres als CEO der neuen Gruppe berufen worden.

Mit der Besetzung des Führungstrios treibt Barrick die Vorbereitung auf den geplanten Börsengang planmäßig voran. Ziel der Aufspaltung ist es, den operativen Fokus und den Wert von North American Barrick zu schärfen. Das neue Unternehmen soll seine Erstnotierung an der New Yorker Börse erhalten und zusätzlich in Toronto gelistet werden. Der Börsengang soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Das neue Unternehmen verfügt über eine beachtliche Produktionsbasis. North American Barrick produzierte im Jahr 2025 rund zwei Millionen Unzen Gold, die dem Konzern zuzurechnen sind. Damit gehört die neue Einheit zu den bedeutendsten Goldproduzenten weltweit.

Weltgrößter Goldkomplex als Kernstück

Zum Portfolio von North American Barrick zählen die Betriebe Carlin, Cortez und Turquoise Ridge im Nevada Gold Mines (NGM)-Komplex – der weltweit größten Goldförderregion. Hinzu kommen das noch nicht erschlossene Goldprojekt Fourmile in unmittelbarer Nähe zu NGM sowie die Mine Pueblo Viejo in der Dominikanischen Republik. Damit vereint das neue Unternehmen erstklassige, bereits produzierende Minen mit einem vielversprechenden Entwicklungsprojekt.

Das Update zum Börsengang erfolgt rund ein Jahr nach Beginn einer umfassenden Unternehmensrestrukturierung bei Barrick. Diese beinhaltete das Ausscheiden des langjährigen CEO Mark Bristow sowie eine strategische Aufspaltung des Konzerngeschäfts. Die Neuausrichtung soll Barricks verschiedene Geschäftsbereiche schärfer positionieren und den Aktionären mehr Wert erschließen.

Spannungen mit Joint-Venture-Partner Newmont

Parallel zur Börsengangs-Vorbereitung steht Barrick vor einer Herausforderung im Verhältnis zu seinem Joint-Venture-Partner Newmont. Newmont hatte im Februar erklärt, Barrick eine Mängelrüge – eine sogenannte Default Notice – wegen unzureichender Performance bei Nevada Gold Mines übermittelt zu haben. Barrick teilte nun mit, man habe sich mit Newmont getroffen, um die Performance bei NGM zu verbessern, und werde alle eingegangenen Verpflichtungen einhalten.

Darüber hinaus beraten Barrick und Newmont über die Eigentumsverhältnisse am Goldprojekt Fourmile. Das Projekt liegt in unmittelbarer Nähe zum NGM-Komplex und ist damit strategisch von erheblicher Bedeutung für beide Unternehmen. Der Ausgang dieser Gespräche könnte die künftige Struktur von North American Barrick beeinflussen.

Für deutsche Anleger ist der geplante Börsengang von North American Barrick ein bedeutendes Ereignis im globalen Goldsektor. Mit einem Portfolio, das den weltgrößten Goldkomplex umfasst, und einer Jahresproduktion von rund zwei Millionen Unzen Gold dürfte das neue Unternehmen bei seiner Erstnotierung in New York erhebliches Investoreninteresse auf sich ziehen. Goldaktien gelten als klassische Beimischung in Krisenzeiten und als Absicherung gegen Inflation.

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