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Barrick Gold plant Milliarden-Börsengang nordamerikanischer Goldminen bis 2026

Weltgrößter Goldproduzent will Aktiva im Wert von 42 Milliarden Dollar an die Börse bringen

Barrick Gold plant Milliarden-Börsengang nordamerikanischer Goldminen bis 2026

Der kanadische Bergbaukonzern Barrick Gold treibt den mit Spannung erwarteten Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva voran. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass Mark Hill dauerhaft zum CEO und Präsidenten der neuen Einheit ernannt wird. Hill hatte die Position seit September interimistisch inne, nachdem sein Vorgänger Mark Bristow überraschend zurückgetreten war. Die im vorbörslichen Handel um 2 Prozent gestiegenen US-Aktien signalisieren positive Anlegerreaktionen.

Der geplante Börsengang gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse in der Bergbaubranche. Analysten schätzen die Bewertung der nordamerikanischen Aktiva auf rund 42 Milliarden Dollar. Zum Portfolio gehören die Nevada Gold Mines, die Pueblo Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik sowie das hundertprozentige Fourmile-Projekt in Nevada. Barrick plant, nach der für Ende 2026 angestrebten Notierung eine kontrollierende Mehrheitsbeteiligung zu behalten.

Starkes Quartalsergebnis übertrifft Erwartungen

Unabhängig vom Börsengang präsentierte Barrick beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal 2025. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 1,04 Dollar deutlich über der Analystenschätzung von 90 Cent. Der Umsatz kletterte um 65 Prozent auf 6 Milliarden Dollar, getrieben durch Rekordproduktion und stark gestiegene Goldpreise. Das Unternehmen kaufte im Quartal eigene Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar zurück, womit sich die Gesamtrückkäufe 2025 auf 1,5 Milliarden Dollar summierten.

Aktionäre profitieren mit einer Quartalsdividende von 0,42 Dollar pro Aktie. Für 2026 prognostiziert Barrick eine Goldproduktion zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen, vergleichbar mit den Vorjahreszahlen. Die All-in-Sustaining-Costs sollen zwischen 1.760 und 1.950 Dollar liegen, basierend auf einem angenommenen Goldpreis von 4.500 Dollar pro Unze.

Sicherheitsvorfälle überschatten Erfolge

Die positiven Geschäftszahlen werden jedoch von tragischen Zwischenfällen überschattet. Barrick meldete drei Todesfälle in seinen Minen im Jahr 2025. Eine Person starb nach Verletzungen in der Bulyanhulu-Mine in Tansania im Oktober, eine weitere nach einem Vorfall in der Kibali-Mine im Kongo. Ein dritter Todesfall ereignete sich bei Nevada Gold Mines im September. Das Unternehmen betonte, vollständige Untersuchungen durchgeführt und Sicherheitsmaßnahmen verschärft zu haben.

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