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Barrick erreicht wohl die prognostizierte Produktionsmenge

Im ersten Halbjahr kann der Bergbauriese die Erwartungen halbwegs einhalten.

Barrick erreicht wohl die prognostizierte Produktionsmenge

Der kanadische Gold-Major Barrick geht davon aus, dass er seine Produktionsprognose für 2020 trotz der Auswirkungen der globalen Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden Lockdowns einhalten wird, sagte CEO Mark Bristow am Donnerstag. Die Gruppe meldete für das zweite Quartal eine vorläufige Goldproduktion von 1,15 Mio. Unzen und eine Kupferproduktion von 120 Mio. Pfund. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 lag die Goldproduktion bei 2,4 Millionen Unzen, d.h. in der Mitte der für dieses Jahr festgelegten Spanne von 4,6 bis 5 Millionen Unzen. Die Produktionsergebnisse für das zweite Quartal wurden im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres niedriger prognostiziert, was in erster Linie auf die Auswirkungen von Covid-19 in Veladero (Argentinien) zurückzuführen war, wo die Quarantänebeschränkungen im April aufgehoben wurden und Einschränkungen hinsichtlich der Bewegungsfreiheit und der sozialen Distanz die Rückkehr von Mitarbeitern und Auftragnehmern an den Standort verlangsamten, sowie auf eine geplante Wartungsstilllegung in Pueblo Viejo (Dominikanische Republik) und eine geringere Produktion in Porgera (Papua-Neuguinea), da die Mine am 24. April auf Pflege und Wartung gesetzt wurde. Im zweiten Quartal waren die Verkäufe mit 1,22 Millionen Unzen Gold höher als die Produktion, was auf den Beginn der Exporte von in Tansania gelagertem Konzentrat zurückzuführen ist. Es wird erwartet, dass die Verkaufskosten pro Unze Gold im zweiten Quartal um 4% bis 6% höher sein werden, die gesamten Barkosten pro Unze um 2% bis 4% höher und die Gesamtkosten für den Unterhalt von Gold (AISC) pro Unze um 7% bis 9% höher als im ersten Quartal 2020. Auch die Kupferverkäufe waren mit 123 Millionen Pfund Kupfer höher als im vorangegangenen Quartal. Die Kupfer-Umsatzkosten pro Pfund dürften um 5% bis 7% höher sein als im Vorquartal, die C1-Cash-Kosten pro Pfund dürften im Einklang stehen und die AISC-Kupferkosten pro Unze dürften um 4% bis 6% höher sein als im ersten Quartal 2020.

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