ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Barclays: Begrenzte Volatilität vor Iran-Waffenstillstandsfrist am 7. April

Barclays-Analysten sehen trotz nahender Iran-Frist nur moderate Risikoprämien an den Aktienmärkten und empfehlen Straddle-Positionen.

Barclays: Begrenzte Volatilität vor Iran-Waffenstillstandsfrist am 7. April

Die Analysten der britischen Großbank Barclays haben am Dienstag ihre Einschätzung zur Marktlage rund um die bevorstehende Waffenstillstandsfrist im Iran-Konflikt veröffentlicht. Demnach rechnen die Experten trotz des näher rückenden Termins am 7. April um 20:00 Uhr EST mit einem begrenzten Volatilitätsergebnis an den Aktienmärkten. US-Präsident Trump hatte zuvor klargestellt, dass eine weitere Verlängerung des Waffenstillstands höchst unwahrscheinlich sei.

Laut den Barclays-Analysten schwankten die Märkte zuletzt „bei jeder Schlagzeile zum Iran". Dennoch spiegelt die aktuelle Bepreisung von Optionen lediglich eine moderate Risikoprämie im Vorfeld der Frist wider. S&P 500-Optionen gelten demnach als fair bewertet, und die implizite Volatilität bleibt vor Ablauf der Frist stabil.

Implizite Volatilität gesunken – kleiner Knick in der Terminstruktur

Im Vergleich zur Vorwoche ist die implizite Volatilität des breiteren S&P 500 deutlich gesunken. Gleichzeitig hat sich der Forward für den 8. April über die gesamte Kurve hinweg am stabilsten behauptet. Dies hat zu einem kleinen Knick in der Forward-Terminstruktur geführt. Die Verzerrung bleibe jedoch moderat, so die Mitteilung der Bank.

Bemerkenswert ist zudem die Beobachtung von Barclays zu klassischen Schutzinstrumenten: Staatsanleihen, Gold und der japanische Yen boten keinen wirksamen Schutz gegen die jüngsten Rückgänge des S&P 500. Dieses Muster erinnert an das Jahr 2022, als Maßnahmen der Zentralbanken und geopolitische Konflikte die Wirksamkeit traditioneller Absicherungsstrategien deutlich verringerten. Für deutsche Anleger, die auf klassische Safe-Haven-Assets setzen, ist dies eine wichtige Warnung.

Barclays empfiehlt Straddles auf den QQQ

Für Anleger, die von potenziellen Überraschungen rund um die Waffenstillstandsfrist und die anstehenden Inflationsdaten profitieren möchten, empfiehlt Barclays ausdrücklich Straddle-Positionen auf den QQQ – den Invesco QQQ Trust, der den Nasdaq-100 abbildet. Dabei sollen sowohl die Verfallstermine am 8. April als auch am 10. April anvisiert werden.

Ein Straddle ist eine Optionsstrategie, bei der gleichzeitig eine Call- und eine Put-Option mit gleichem Basispreis und gleichem Verfallsdatum gekauft werden. Diese Strategie profitiert von starken Kursbewegungen in beide Richtungen, unabhängig davon, ob der Markt steigt oder fällt.

Die Analysten begründen ihre Präferenz für Nasdaq-Optionen damit, dass der QQQ angesichts der jüngsten Positionierung und des Optionsflusses ein attraktiveres Instrument für Anleger darstellt, die von Marktbewegungen in beide Richtungen profitieren wollen. Damit rückt der technologielastige Nasdaq stärker in den Fokus als der breite S&P 500, wenn es darum geht, geopolitische Unsicherheiten handelbar zu machen.

BarclaysIran WaffenstillstandImplizite VolatilitätS&P 500 OptionenQqq StraddleNasdaq OptionenRisikoprämie

Disclaimer