Aventis Energy: Erste Bohrungen auf Uranprojekt Corvo liefern radioaktive Anomalien
Das kanadische Explorationsunternehmen schließt sein erstes Bohrprogramm in Saskatchewan mit vielversprechenden Ergebnissen in sieben von zehn Bohrlöchern ab.

Aventis Energy Inc. (CSE: AVE | FRA: C0O0 | OTC: VBAMF) hat sein erstes Bohrprogramm auf dem Corvo-Uranprojekt in der Nähe des Wollaston Lake im Nordosten von Saskatchewan, Kanada, erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen meldete am 20. April 2026 anomale Radioaktivität in sieben von zehn Erkundungsbohrlöchern – ein Ergebnis, das das Explorationspotenzial des Projekts unterstreicht.
Insgesamt wurden 2.457 Meter in zehn Erkundungsbohrlöchern in den Zielgebieten Manhattan, Brooklyn und Tribeca abgeteuft. In sieben dieser Bohrlöcher wurden mehrere Intervalle mit anomaler Radioaktivität von mehr als 300 Counts pro Sekunde (cps) nachgewiesen. Die kumulierte Länge dieser radioaktiven Intervalle beträgt insgesamt 23 Meter über alle Bohrlöcher hinweg.
Geologisch günstige Bedingungen bestätigt
Die anomale Radioaktivität tritt innerhalb von Pegmatit-, Paragneis- und granitoiden Orthogneis-Einheiten auf. Die strukturellen Gegebenheiten umfassen hydrothermal veränderte Störungszonen sowie Quarz-Karbonat-Aderungen – beides gilt als charakteristisch für Uranmineralisierungen in dieser Region Kanadas. In mehreren Bohrlöchern wurden zudem Störungszonen mit deutlichen Merkmalen einer spröden Reaktivierung durchteuft, darunter Brekzien, Kataklasiten und starke Frakturierung.
Besonders hervorzuheben ist Bohrloch CRV-26-003, das in einer Tiefe von 87,55 Metern eine Radioaktivität von bis zu 1.200 cps aufwies – verbunden mit einer quer verlaufenden Karbonatader und Hämatit-Alteration. Bohrloch CRV-26-009 zeigte zwischen 7,5 und 21,0 Metern Tiefe ebenfalls Intervalle mit anomaler Radioaktivität, Alteration und strukturellen Merkmalen.
CEO Michael Mulberry kommentierte die Ergebnisse: „Unsere erste Bohrrunde bei Corvo lieferte dreiundzwanzig Meter kumulierte radioaktive Intervalle in zehn Löchern, was das Explorationspotenzial des Projekts untermauert. Mit der Unterstützung von Standard sind wir in einer starken Position, um auf diesen frühen Ergebnissen durch erweiterte Explorationsbemühungen und zusätzliche Bohrungen aufzubauen."
Earn-in-Vereinbarung mit Standard Uranium
Das Corvo-Projekt unterliegt einer auf drei Jahre angelegten Earn-in-Optionsvereinbarung mit Standard Uranium Ltd. (CSE: STND). Gemäß dieser Vereinbarung hat Aventis die Option, eine Beteiligung von 75 Prozent am Projekt zu erwerben, indem Explorationsausgaben in Höhe von 6 Millionen kanadischen Dollar über drei Jahre finanziert werden. Das Winterbohrprogramm 2026 wurde von Aventis finanziert und von Standard durchgeführt.
Die Ziele wurden durch einen iterativen Ansatz in Zusammenarbeit mit der Convolutions Geoscience Corporation ausgewählt. Grundlage waren eine projektweite Time-Domain Electromagnetic (TDEM) Vermessung, eine Boden-Gravitationsmessung an 5.185 Stationen sowie oberflächengeologische Informationen. Jüngste Prospektionen auf dem Projektgelände umfassen mehrere mineralisierte Ausbisse, darunter das Manhattan-Vorkommen, das an der Oberfläche Ergebnisse von bis zu 8,10 Prozent U3O8 lieferte.
Nächste Schritte: Geochemie und weiteres Bohrprogramm
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Zur AktienanalyseIn allen Bohrlöchern wurden systematisch Bohrkernproben für eine geochemische Multi-Element-Analyse gesammelt. Proben aus Zonen mit anomaler Radioaktivität wurden an die SRC Geoanalytical Laboratories in Saskatoon zur Untersuchung auf U3O8 und Seltenerdelemente (REE) übergeben. Die Analyseergebnisse stehen noch aus.
Aventis plant zusätzliche Oberflächenexplorationen sowie ein zweites Bohrprogramm, um die radioaktiven Intervalle weiterzuverfolgen. Das Unternehmen sieht hohes Potenzial für die Entdeckung einer oberflächennahen, hochgradigen Uranmineralisierung im Grundgebirge – vergleichbar mit der Lagerstätte Rabbit Lake sowie den kürzlich entdeckten Zonen GMZ und Ackio. Das Corvo-Projekt liegt unmittelbar außerhalb des aktuellen Randes des Athabasca-Beckens und verfügt über mehr als 29 Kilometer an Strukturkorridoren mit mehreren ungetesteten Bohrzielen.
Bedeutsam ist auch der historische Kontext: Das erste Bohrprogramm stellt die ersten Bohrungen auf dem Projekt seit mehr als 40 Jahren dar. Mehrere prioritäre Uranziele verbleiben entlang einer ungetesteten Streichlänge von mehr als 25 Kilometern, was das langfristige Explorationspotenzial des Projekts unterstreicht.


