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Auto & Transport: Mitsubishi Electric, Singapur-Aktien und Bangkok Airways im Fokus

Jefferies hebt Kursziel für Mitsubishi Electric an, DBS sieht Chancen in Singapur, Bangkok Airways droht Margendruck.

Auto & Transport: Mitsubishi Electric, Singapur-Aktien und Bangkok Airways im Fokus

Der aktuelle Marktüberblick aus dem Automobil- und Transportsektor liefert wichtige Einschätzungen zu drei Unternehmen aus dem asiatischen Raum. Analysten von Jefferies, DBS Group Research und UOB Kay Hian haben ihre Einschätzungen zu Mitsubishi Electric, Singapurer Sektoraktien und Bangkok Airways veröffentlicht.

Mitsubishi Electric: Jefferies hebt Kursziel deutlich an

Die Analysten von Jefferies erwarten, dass die neue mittelfristige Geschäftsstrategie von Mitsubishi Electric Chancen in gleich mehreren Wachstumsbereichen beinhalten wird. Konkret nennen die Experten die Segmente Rechenzentren für öffentliche Versorgungsbetriebe, Fabrikautomatisierung, Klimatisierung sowie optische Geräte. Das japanische Unternehmen soll seine Pläne im Laufe dieser Woche vorstellen.

Die Aktie von Mitsubishi Electric hat sich im bisherigen Jahresverlauf bereits stark entwickelt: Ein Plus von 43 % seit Jahresbeginn spiegelt unter anderem die Erwartungen an künftige Verteidigungsprojekte im Ausland wider. Dennoch sehen die Jefferies-Analysten weiteres Potenzial. Die Märkte hätten das Ausmaß des Gewinnwachstums in infrastrukturbezogenen Projekten und im Bereich der Fabrikautomatisierung noch nicht vollständig eingepreist.

Jefferies behält die Einstufung „Buy" für die Aktie bei und hebt das Kursziel von 6.800 Yen auf 7.700 Yen an. Die Papiere schlossen zuletzt 4,1 % höher bei 6.560 Yen.

Singapur: Ölpreisrückgang könnte Immobilien und Luftfahrt beflügeln

DBS Group Research sieht kurzfristige Erholungschancen für Singapurer Aktien in ölsensitiven Sektoren wie Immobilien und Luftfahrt. Voraussetzung dafür wäre eine baldige Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus – einem der wichtigsten Schifffahrtswege für Energielieferungen weltweit.

Das Basisszenario der DBS-Analysten sieht eine solche Einigung bis Juni vor. Dies sollte dazu führen, dass die Brent-Ölpreise unter 90 US-Dollar pro Barrel fallen. Weitere Anzeichen für eine Wiedereröffnung des Seewegs könnten Immobilienentwickler, Real-Estate-Investment-Trusts (REITs) und Unternehmen aus der Luftfahrtbranche positiv beeinflussen. Zum Zeitpunkt der Analyse lagen die Brent-Rohöl-Futures für den vorderen Monat bereits 3,9 % tiefer bei 99,47 US-Dollar pro Barrel.

Parallel dazu empfiehlt DBS, bei Kursrücksetzern Bank- oder Technologieaktien zu kaufen. Kreditinstitute seien in einem inflationären Umfeld ohne Rezession widerstandsfähig, während die anhaltende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz Technologiewerte stützen sollte.

Bangkok Airways: Margendruck durch steigende Treibstoffkosten

Für Bangkok Airways zeichnen die Analysten von UOB Kay Hian ein deutlich trüberes Bild. Die operative Entwicklung zeige keine klaren Anzeichen für eine Verbesserung, und bei einer Analystenkonferenz sei der Ton des Managements negativ gewesen.

Die Geschäftsführung räumte ein, dass die zuvor umgesetzten Flugpreiserhöhungen den Anstieg der Treibstoffkosten nicht ausreichend kompensieren können. Da die Fluggesellschaft diese höheren Kosten wahrscheinlich nicht vollständig an die Kunden weitergeben kann, könnten die Margen ab dem zweiten Quartal unter Druck geraten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Reisenachfrage trotz verbesserter Flugverbindungen schwach bleibt.

UOB Kay Hian stuft die Aktie mit „Sell" und einem Kursziel von 11,70 Baht ein. Die Papiere notierten zuletzt dennoch 4,9 % höher bei 15,10 Baht – ein Hinweis darauf, dass der Markt die negativen Analysteneinschätzungen kurzfristig nicht vollständig widerspiegelt.

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