ANZEIGE

Aurora setzt Hoffnung in den neuen CEO

Miguel Martin soll die zahlreichen Probleme des ehemals wichtigsten Cannabisplayers beheben.

•• 4 Min
Aurora setzt Hoffnung in den neuen CEO

Während im pazifischen Nordwesten Waldbrände wüten, hat der lizenzierte Produzent des früheren Versprechens Aurora Cannabis, Inc. (TSX und NYSE: ACB) kämpft verzweifelt gegen sein eigenes finanzielles Feuer. In einer Reihe von Erklärungen berichtete das Unternehmen am Dienstag über Wertminderungen in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar, darunter eine Vorschau auf die Gewinne des vierten Quartals sowie die Ernennung des früheren Chief Commercial Officer Miguel Martin zum Chief Executive Officer. Die Aurora-Aktie fiel an diesem Tag um fast 11 Prozent auf 9,92 Dollar an der Börse von Toronto. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel um fast 69 Prozent von 31,56 Dollar am 2. Januar 2020 auf 31,56 Dollar und um 94 Prozent von 153,96 Dollar am 15. März 2019. Beachten Sie, dass diese Preise im Verhältnis zu einem Reverse Split von Aurora im Verhältnis 1:12 stehen, der im Mai durchgeführt wurde, um eine Dekotierung von der New Yorker Börse zu vermeiden, was bedeutet, dass das Unternehmen im Januar mit etwa 2,63 Dollar pro Aktie bewertet wurde. "Ich freue mich, an diesem Wendepunkt in Auroras Geschäft in die Rolle des CEO zu schlüpfen", sagte Martin in der ersten Erklärung. Er kam im Mai zu Aurora, als das Unternehmen das CBD-Unternehmen Reliva, LLC - wo Martin CEO war - für 40 Millionen US-Dollar in Stammaktien erwarb. Diese Aktien sind jetzt nur noch halb so viel wert wie damals, als die Bewertung von Aurora nach dem Anstieg der Einnahmen im dritten Quartal deutlich anzog. Doch jetzt werden die Einnahmen sinken. Mit einer Vorschau auf die Finanzzahlen des vierten Quartals in einer zweiten Erklärung, deren vollständige Ergebnisse am 22. September vorliegen, erwartet das Unternehmen Gesamteinnahmen in Höhe von 70-72 Millionen US-Dollar, gegenüber 75,5 Millionen US-Dollar im dritten Quartal. Die Nettoeinnahmen aus Cannabis werden voraussichtlich zwischen 66-68 Millionen Dollar liegen, verglichen mit 69,6 Millionen Dollar zuvor. Als Teil seines bereits früher angekündigten Umstrukturierungsplans, der eine Kürzung der Ausgaben und Kapitalausgaben beinhaltete, sagt Aurora, dass es "erwartet, im vierten Quartal 2020 eine Reihe von Bilanzanpassungen vorzunehmen, um den Marktrealitäten Rechnung zu tragen und das Unternehmen für zukünftige Leistungen zu positionieren". Diese Anpassungen beinhalten Wertminderungen des Anlagevermögens in Höhe von bis zu 90 Millionen Dollar aufgrund der Rationalisierung der Produktionsanlagen und eine Belastung von etwa 140 Millionen Dollar für "überwiegend Trimmen" zur Anpassung an die kurzfristige Nachfrage. Aurora berichtet, dass 40 Prozent seiner Marktwertanpassung mit dem Lagerbestand zusammenhängen. Sie erwartet eine unbare Abschreibung von Goodwill und immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 1,6 bis 1,8 Milliarden USD. Der Produzent drängte auch eine zuvor erklärte Verpflichtung zurück, bis zum ersten Quartal 2021 ein positives EBITDA zu erzielen. Als Analysten Aurora bei seinem letzten Gewinnanruf nach der voraussichtlichen Rentabilität befragten, sagte der Interim-CEO Michael Singer, dass der neue Plan des Unternehmens unter mehreren vernünftigen Szenarien bis zur EBITDA-Profitabilität wachsen könnte. "Wir haben ein operatives Ziel und SG&A-Ziele, aber wenn wir müssen, können wir zusätzliche Kostenhebel innerhalb des Unternehmens ziehen", sagte er. "Wir haben uns verpflichtet, im ersten Quartal ein positives EBITDA zu erreichen. Am Dienstag reduzierte Aurora jedoch die bereinigten EBITDA-Meilensteine für seine Kreditfazilität, die für das am 30. Juni endende Fiskaljahr erforderlich sind, von 51 Millionen Dollar auf 20 Millionen Dollar, was eine Verschiebung der Anforderung, ein positives bereinigtes EBITDA zu erzielen, auf das zweite Quartal beinhaltet, "in Übereinstimmung mit dem überarbeiteten taktischen Geschäftsplan des Managements". Ein Teil dieses Plans beinhaltet die Beendigung eines hoch publik gemachten Deals mit der UFC. Das Unternehmen sagt, dass eine einmalige Zahlung von 30 Millionen US-Dollar mehr als 150 Millionen US-Dollar an Gebühren, Forschungskosten und Marketingausgaben in den nächsten fünf Jahren vermeiden wird. "Wir danken unseren Darlehenspartnern für ihre anhaltende Unterstützung beim Zustandekommen dieser Vereinbarung", sagte CFO Glen Ibbott zu den Anpassungen der Kreditfazilität. Zum 30. Juni verfügte Aurora nach eigenen Angaben über rund 160 Millionen US-Dollar in bar. Am Dienstag meldete Aurora insgesamt etwa 275 Millionen Dollar, die im Rahmen ihres bestehenden Marktprogramms zur Verfügung stehen. Der neue Chef Martin sagt, er sei zuversichtlich, dass Aurora über die Infrastruktur und Fähigkeiten für einen langfristigen Erfolg in der globalen Cannabinoid-Industrie verfügt. "Angesichts meiner 25-jährigen Tätigkeit im Kampf gegen regulierte Produktmöglichkeiten, einschließlich meiner Tätigkeit als Präsident einer der größten Firmen für elektronische Zigaretten, glaube ich, dass wir sowohl mit dem aktuellen Portfolio als auch mit neuen Formaten zur Margensteigerung erfolgreich sein werden", sagte er. Martin bezieht sich auf seine Zeit bei Logic Technology Development LLC, einem großen Hersteller von E-Zigaretten in den USA, wo er als Präsident und General Manager tätig war. Er hat auch das geplante hohe Wachstumspotential des kanadischen Cannabis-2.0-Marktes im Auge, der seit seiner Eröffnung Anfang des Jahres stetig an Umfang zugenommen hat. Im Juli machten Vapes 15,96 Prozent des Gesamtumsatzes in Kanada aus. Aurora hat in diesem Jahr fünf Einrichtungen geschlossen und Hunderte von Mitarbeitern entlassen. Es sieht sich auch mit mehreren Klagen von Investoren und früheren Geschäftspartnern konfrontiert.

Aurora CannabisFinanzen

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.