ATHA Energy meldet hochgradige Uranentdeckung im Lac-50-Korridor
Das kanadische Unternehmen ATHA Energy trifft 4 km vom Lagerstättenbereich Lac 50 entfernt auf bedeutende neue Uranmineralisierung.

ATHA Energy Corp. (TSXV: SASK, FRA: X5U, OTCQX: SASKF) hat am 8. Juli 2026 bedeutende Bohrergebnisse aus seinem laufenden Angilak-Explorationsprogramm 2026 bekannt gegeben. Das zu 100 Prozent im Eigenbesitz befindliche Uranprojekt Angilak liegt in Nunavut, Kanada, und liefert mit der neuen Entdeckung Lac 50 Northwest erneut vielversprechende Resultate.
Das zweite Bohrloch bei der Entdeckung Lac 50 Northwest, L50W-DD-002, durchteufte insgesamt 11,5 Meter zusammengesetzter Uranmineralisierung über fünf Zonen in Tiefen von 305,0 m bis 479,9 m. Besonders hervorzuheben ist ein 7,0 Meter langer Abschnitt kontinuierlicher Mineralisierung zwischen 415,6 m und 422,6 m, der im Durchschnitt 7.974 Impulse pro Sekunde (CPS) aufweist. Darin enthalten sind 1,6 Meter nahezu kontinuierlicher hochgradiger Mineralisierung mit einer maximalen Radioaktivität von 40.162 CPS.
Die neue Entdeckung befindet sich rund 4 Kilometer entlang des Streichens vom bestehenden Lagerstättenbereich Lac 50 entfernt. Dies ist der erste regionale Test entlang des Lac 50 Lagerstätten-Korridors im Rahmen des Angilak-Explorationsprogramms 2026 – und er führte direkt zu einer bedeutenden Neuentdeckung.
Geologie und Mineralisierungsstil
Die Mineralisierung entspricht dem sogenannten Basement-Stil (Grundgebirgs-Stil) und ist in brekziösen Basalten beheimatet. Diese sind mit Quarz-Karbonat-Aderungen gefüllt und weisen Albit-Hämatit-Alterationshöfe sowie eine Kieselsäure-Überprägung auf. Laut Unternehmensangaben zeigt die Mineralisierung einen ähnlichen Gehalt, eine ähnliche Mächtigkeit und einen ähnlichen Stil wie die bekannten Lagerstätten im Grundgebirge des Athabasca-Beckens – einer der bedeutendsten Uranregionen der Welt.
Die Bohrungen bei Lac 50 Northwest waren darauf ausgelegt, eine 3D-MMT-Inversionsanomalie mit einem koinzidenten breiten Schwerkraft-Versatz zu testen. Die Ergebnisse von L50W-DD-002 bestätigen nun, dass die gesamte 4 Kilometer lange Streichlänge zwischen der Entdeckung Lac 50 Northwest und dem Lagerstättenbereich Lac 50 als prospektiv einzustufen ist.
Sechste regionale Entdeckung in 15 Monaten
Die Entdeckung Lac 50 Northwest ist bereits die sechste regionale Entdeckung außerhalb des Lagerstättenbereichs Lac 50 innerhalb der letzten 15 Monate bei Angilak. Das Unternehmen verweist auf eine Erfolgsquote von 100 Prozent bei der Zielerfassung, basierend auf der 3D-EM-Inversion.
CEO Troy Boisjoli kommentierte die Ergebnisse mit deutlichen Worten: „In den letzten zwei Jahrzehnten hatte ich das Privileg, die weltweit führenden Uranregionen zu explorieren – einschließlich des Rabbit Lake-Trends von Cameco und des Weltklasse-Projekts Rook I von NexGen. Mit dieser Erfahrung im Rücken betrachte ich die Explorationsergebnisse von Angilak der letzten zwei Jahre und stelle fest: Angilak ist etwas wirklich Einzigartiges und stellt etwas völlig Neues im Bereich der Uranexploration dar."
Boisjoli verwies zudem auf den globalen Kontext: Die steigenden Prognosen für den weltweiten Energiebedarf und die wachsende Bedeutung der Kernenergie, kombiniert mit Fragen zur Versorgungsstabilität aus sicheren Jurisdiktionen, verleihen dem Projekt Angilak eine vielversprechende Zukunft.
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Zur AktienanalyseCliff Revering, VP Exploration, ergänzte: „Die Entdeckung einer neuen hochgradig mineralisierten Zone in mehr als 4 km Entfernung von der Lagerstätte Lac 50, bereits im zweiten in diesem Gebiet niedergebrachten Bohrloch, markiert einen spannenden Fortschritt für das Projekt Angilak. Diese Ergebnisse untermauern die Stärke unserer Zielstrategie und unterstreichen das erhebliche Explorationspotenzial innerhalb des Angikuni-Beckens."
Ausblick und weitere Ergebnisse erwartet
Die Entdeckung Lac 50 Northwest ist Teil des laufenden Angilak-Explorationsprogramms 2026. ATHA Energy geht davon aus, in Kürze weitere vorläufige Ergebnisse der Bohrungen im mineralisierten RIB-Korridor bekannt zu geben. Für Anleger, die den globalen Uranmarkt und die Entwicklung neuer Lagerstätten in politisch stabilen Regionen wie Kanada verfolgen, bleibt das Projekt Angilak damit ein aufmerksam zu beobachtender Explorationswert.


