ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Asiens Börsen unter Druck: Microsoft-Absturz belastet Technologiewerte weltweit

Wall-Street-Verluste ziehen asiatische Märkte nach unten. Tokios Inflationsdaten rücken Bank of Japan in den Fokus.

Asiens Börsen unter Druck: Microsoft-Absturz belastet Technologiewerte weltweit

Die asiatischen Aktienmärkte gaben am Freitag mehrheitlich nach, nachdem ein schwacher Handelsschluss an der Wall Street die Risikobereitschaft der Anleger gedämpft hatte. Besonders Technologieaktien standen unter Verkaufsdruck, während gleichzeitig Inflationsdaten aus Tokio die Erwartungen einer weiteren geldpolitischen Straffung durch die Bank of Japan befeuerten.

An der Wall Street war der S&P 500 über Nacht unter Druck geraten, während der Nasdaq deutliche Verluste verzeichnete. Hauptverantwortlich für die negative Stimmung war Microsoft, dessen Aktie um rund 10% einbrach. Anleger zeigten sich besorgt, dass die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz möglicherweise nicht die erwarteten Renditen abwerfen. Zudem enttäuschte das Cloud-Geschäft mit einem Wachstum unterhalb der Erwartungen.

Chinesische Aktien führten die Verluste in Asien an. Der Shanghai Shenzhen CSI 300 und der Shanghai Composite gaben jeweils über 1% nach. In Hongkong brach der Hang Seng Index um fast 2% ein, wobei der Technologie-Subindex ähnlich stark nachgab. Trotz der Tagesverluste steuern die Hongkonger Aktien auf einen beachtlichen Monatsgewinn von über 7% im Januar zu.

Gemischtes Bild in der Region

Singapurs Straits Times Index sank um 0,2%, nachdem er zuvor ein Rekordhoch erreicht hatte. Für den Gesamtmonat zeichnet sich ein Plus von 6% ab. Australiens S&P/ASX 200 verlor 0,6%, liegt im Januar aber dennoch 2% im Plus. Die Futures für Indiens Nifty 50 gaben leicht um 0,3% nach.

Gegen den regionalen Trend stiegen südkoreanische Aktien. Der KOSPI legte 0,5% zu, gestützt von den Schwergewichten der Halbleiterbranche. SK Hynix und Samsung Electronics weiteten ihre Gewinne aus, nachdem beide Unternehmen am Vortag hervorragende Geschäftsergebnisse präsentiert hatten. Der KOSPI steuert auf außergewöhnliche Monatszuwächse von fast 25% im Januar zu.

Japans Inflation im Fokus

In Japan gab der Nikkei 225 um 0,4% nach, während der breitere TOPIX 0,3% verlor. Für Januar ergibt sich dennoch ein Plus von über 5%, wobei ein stärkerer Yen die Gewinne teilweise dämpfte.

Die am Freitag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten aus Tokio zeigten, dass die Inflation in der japanischen Hauptstadt auf den niedrigsten Stand seit etwa vier Jahren gefallen ist. Die Kernrate, die frische Lebensmittel ausschließt und von der Bank of Japan genau beobachtet wird, sank ebenfalls gegenüber dem Vormonat. Sie liegt jedoch weiterhin leicht über dem 2%-Ziel der Zentralbank, was darauf hindeutet, dass der zugrunde liegende Preisdruck noch nicht vollständig verschwunden ist. Die Daten halten die Erwartungen einer kurzfristigen geldpolitischen Straffung durch die BOJ aufrecht.

Asien BörsenMicrosoft AktieBank Of JapanTokio InflationChinesische AktienHang Seng IndexKOSPINikkei 225Wall Street VerlusteTechnologieaktien

Disclaimer