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Argosy Minerals: Machbarkeitsstudie für Rincon-Lithiumprojekt in Argentinien schreitet voran

Das ASX-notierte Unternehmen erzielt beeindruckende Testergebnisse und treibt die endgültige Machbarkeitsstudie für sein 12.000-t/Jahr-Projekt voran.

Argosy Minerals: Machbarkeitsstudie für Rincon-Lithiumprojekt in Argentinien schreitet voran

Das an der australischen Börse ASX notierte Unternehmen Argosy Minerals macht deutliche Fortschritte bei der Entwicklung seines Lithiumprojekts Rincon in der argentinischen Provinz Salta. Im Mittelpunkt steht die Fertigstellung der endgültigen Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study, DFS) für eine geplante Jahreskapazität von 12.000 Tonnen. Dafür arbeitet das Unternehmen mit internationalen Technologie- und Ingenieurdienstleistern sowie spezialisierten Lithium-Beratern zusammen.

Die erste Projektphase konzentriert sich auf die Produktion von festem Lithiumchlorid. Diese Strategie bietet laut Argosy erhebliche Vorteile: geringere anfängliche Kapitalintensität, vereinfachte Verarbeitung, reduziertes operatives Risiko sowie eine höhere Flexibilität bei der Projektentwicklung. Das Prozess-Fließschema ermöglicht einen klaren und skalierbaren Entwicklungspfad – von der rohen Lithium-Sole über festes Lithiumchlorid bis hin zu Lithiumcarbonat oder -hydroxid in Batteriequalität.

Starke Testergebnisse bestätigen technische Machbarkeit

Testarbeiten für jede kritische Phase des Prozessablaufs haben die Leistungsfähigkeit des Fließschemas eindrucksvoll bestätigt. Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse aus Pilotmaßstab-Tests zur Lösungsmittelextraktion: Dabei wurde eine Lithiumchlorid-Reinheit von 99 Prozent sowie eine Lithium-Rückgewinnungsrate von bis zu 94,4 Prozent erzielt. Diese Werte belegen die technische Machbarkeit und Skalierbarkeit des Verfahrens.

In Europa abgeschlossene Tests zur Zwangsevaporation zeigten zudem eine hohe Energieeffizienz und eine gute Eignung für die spezifische Rincon-Sole. Kristallisationstests zur weiteren Optimierung der Produktqualität laufen noch. Die gesamten Ingenieursarbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

Im Rahmen der DFS treibt Argosy auch die Vorkonzentration der Lithium-Sole voran. Dazu gehören die Planung von Verdunstungsbecken, die Infrastruktur für den Soletransfer sowie betriebliche Managementsysteme. Diese Arbeiten sollen die wichtigsten betrieblichen und wirtschaftlichen Parameter definieren, die in die DFS einfließen werden.

Infrastrukturvorteil durch Netzstromanbindung

Geschäftsführer Jerko Zuvela zeigte sich optimistisch: „Argosy macht große Fortschritte bei den Machbarkeits- und Ingenieursarbeiten zur Entwicklung unseres Rincon-Lithiumprojekts mit 12.000 t/Jahr. Wir sind erfreut über die bisher erzielten positiven Ergebnisse und sehr zuversichtlich, dass wir die kommenden Meilensteine für eine erfolgreiche DFS erreichen werden."

Zuvela hob dabei den strategischen Standortvorteil des Projekts hervor: „Unser Projekt verfügt über einen bedeutenden Standortvorteil mit Zugang zu wichtiger Infrastruktur, einschließlich Netzstrom, Brauchwasser und Transportwegen, was einen erheblichen Vorteil bei den Investitionsausgaben bietet."

In diesem Zusammenhang hat Argosy eine Vereinbarung mit dem argentinischen Stromverteiler Salta Electricity Distribution Company getroffen. Detaillierte Ingenieur- und Machbarkeitsstudien wurden für eine Energieinfrastruktur durchgeführt, die bis zu 40 MW an das Rincon-Projekt liefern kann. Eine Mittelspannungsleitung über eine 8,6 km lange Übertragungsstrecke wird eine zuverlässige 33-kV-Verbindung vom nationalen 500-kV-Stromnetz Argentiniens zum Standort Rincon herstellen und damit eine sichere, stabile und nachhaltige Stromversorgung sicherstellen.

Argentinien gilt als Teil des sogenannten „Lithium-Dreiecks" – gemeinsam mit Chile und Bolivien beherbergt das Land einen Großteil der weltweiten Lithiumreserven. Für europäische und deutsche Investoren, die den wachsenden Bedarf an Batteriematerialien im Blick haben, ist die Entwicklung solcher Projekte von besonderem Interesse. Argosy Minerals positioniert sich mit dem Rincon-Projekt als potenzieller Lieferant für die globale Batteriewertschöpfungskette.

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