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Apple-Zulieferer in Asien steigen nach iPhone-Produktionsplänen stark

Nikkei-Bericht über höhere Produktionsziele für faltbare iPhones beflügelt Aktien asiatischer Apple-Zulieferer deutlich.

Apple-Zulieferer in Asien steigen nach iPhone-Produktionsplänen stark

Die Aktien asiatischer Apple-Zulieferer haben am Freitag kräftig zugelegt. Auslöser war ein Bericht von Nikkei Asia, demzufolge Apple (NASDAQ: AAPL) die Produktion seiner iPhones der nächsten Generation deutlich ausweiten will. Die Meldung sorgte in mehreren asiatischen Märkten gleichzeitig für Kursgewinne.

Laut dem Nikkei-Bericht vom Donnerstag plant Apple, in der zweiten Jahreshälfte 2026 und der ersten Jahreshälfte 2027 mindestens fünf neue iPhone-Modelle auf den Markt zu bringen. Besonders bemerkenswert: Der Konzern soll seine Zulieferer gebeten haben, sich auf die Produktion von rund 10 Millionen faltbaren iPhones vorzubereiten – eine deutliche Steigerung gegenüber der früheren Prognose von 7 bis 8 Millionen Einheiten.

Starke Kursgewinne quer durch die Region

In China verzeichneten die in Shenzhen notierten Papiere von Luxshare Precision (SZ: 002475) einen Anstieg von 7,4 Prozent. Lens Technology Co Ltd (SZ: 300433) legte um 3,5 Prozent zu. Auch die in Hongkong gelistete AAC Technologies (HK: 2018) verbesserte sich um 4 Prozent.

Besonders deutliche Gewinne gab es in Südkorea: Samsung Electronics (KS: 005930), ein wichtiger Lieferant von DRAM- und NAND-Speichern für Apple-Geräte, kletterte um 7 Prozent. Der Speicherchiphersteller SK Hynix Inc (KS: 000660) legte sogar um 12 Prozent zu – im Zuge einer allgemeinen Erholung der Chip-Aktien. In Japan verbuchten die Unternehmen Murata Manufacturing (TYO: 6981) und TDK Corp (TYO: 6762) jeweils Gewinne von mehr als 1 Prozent.

Rückenwind auch durch US-Arbeitsmarktdaten

Die Kursgewinne bei den Apple-Zulieferern wurden zusätzlich durch eine breitere Rallye bei asiatischen Technologieaktien gestützt. Hintergrund: Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten nährten die Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinssätze vorerst unverändert lassen könnte. Niedrigere oder stabile Zinsen gelten traditionell als positiv für Wachstumsaktien wie Technologietitel, da künftige Gewinne bei der Bewertung weniger stark abgezinst werden.

Das Zusammenspiel aus konkreten Apple-Produktionsplänen und einem günstigeren makroökonomischen Umfeld sorgte damit für eine breite Aufwärtsbewegung im asiatischen Technologiesektor. Für deutsche Anleger, die in Apple oder in entsprechende Zulieferer investiert sind, unterstreicht die Entwicklung, wie stark die globale Lieferkette rund um das iPhone miteinander verflochten ist – von Speicherchips aus Südkorea über Präzisionsbauteile aus China bis hin zu elektronischen Komponenten aus Japan.

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