Apple stellt iPhone 17 und iPhone Air vor
iPhone Air 5,6 Millimeter dünn, ab 1200 Euro

Apple hat am Dienstag die iPhone-Generation 17 präsentiert und die Produktpalette um ein neues Modell erweitert: das iPhone Air. Das Gerät ist laut Unternehmen 5,6 Millimeter dick und damit das bislang dünnste iPhone. Der Preis startet bei 1200 Euro.
Zur Serie gehören zudem das iPhone 17 (ab 950 Euro) sowie die Premiumvarianten iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max (ab 1300 Euro), die sich vor allem durch die Displaygrößen unterscheiden. Apple behält die Vorgängergeneration 16 im Programm und bietet das iPhone 16e als neues Einstiegsgerät für 700 Euro an. Die Basisversionen der neuen Modelle kommen mit 256 GB Speicher.
Apple-Chef Tim Cook hatte die Vorstellung im Vorfeld als „atemberaubend“ angekündigt; in der Präsentation war von „awe-dropping“ die Rede. Zu den technischen Änderungen zählen unter anderem größere und hellere Displays, überarbeitete Kühlung, neue Kameras sowie leistungsfähigere Akkus. In den Pro-Modellen kommen 48-Megapixel-Sensoren zum Einsatz, die laut Angaben 56 Prozent größer sind als bisher. Das iPhone Air setzt auf eine einzelne Universal-Hauptkamera und einen kleineren Akku als die Pro-Modelle.
Beim Thema SIM setzt Apple den Schritt zu eSIM fort. Das iPhone Air wird weltweit ohne klassischen SIM-Schacht ausgeliefert. Die übrigen neuen Modelle sind in bestimmten Märkten – darunter die USA, Kanada, Japan und Golfstaaten – eSIM-only. Der dadurch gewonnene Platz wird je nach Modell unterschiedlich genutzt: In den Pro-Geräten ist laut Apple eine größere Batterie verbaut, die „bis zu zwei Stunden“ längere Videowiedergabe ermöglicht. Beim iPhone Air geht der Platz in das dünnere Gehäuse, wodurch es eine kürzere Laufzeit als das Standardmodell bietet. In Europa könnte die Umstellung für Nutzer herausfordernd sein, da nicht alle Provider eSIM-Profile anbieten und Reisende auf entsprechende Prepaid-Lösungen angewiesen sind.
Neben den iPhones stellte Apple neue Apple-Watch-Modelle vor. Eine neue Funktion warnt, wenn der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist. Außerdem stattet Apple die AirPods mit einer Live-Übersetzung aus; der Nutzen ist insbesondere gegeben, wenn beide Gesprächspartner AirPods verwenden.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseDie Präsentation dauerte rund 75 Minuten. Die Apple-Aktie gab im Verlauf zeitweise bis zu zwei Prozent nach.


