Apollo Silver meldet hochgradige Silber- und Goldfunde auf Calico-Projekt
Bis zu 1.280 g/t Silber und 4,85 g/t Gold: Apollo Silver präsentiert starke Oberflächenprobenergebnisse aus Kalifornien.

Apollo Silver Corp. (TSX.V: APGO, OTCQB: APGOF, Frankfurt: 6ZF) hat die Ergebnisse seines geologischen Kartierungs- und Probenahmeprogramms auf dem Silberprojekt Calico im San Bernardino County, Kalifornien, veröffentlicht. Die Resultate zeigen hochgradig anomale Silber-, Gold-, Baryt- und Zinkwerte in mehreren Schlüsselbereichen des Projektgeländes.
Im Dezember 2025 wurden insgesamt 245 Gesteinsproben sowie 893 Bodenproben entnommen. Alle Gesteins- und 522 Bodenproben wurden an ALS Global-Geochemistry in Reno, Nevada, zur Gold- und Multielement-Analyse übergeben. Die Bodenproben wurden in einem Abstand von 25 Metern entnommen, wobei die Linien 200 Meter voneinander entfernt waren.
Hochgradige Silber- und Goldfunde im Überblick
Die höchsten Silberwerte des Programms wurden in den Vulkaniten der Pickhandle-Formation auf dem Grundstück Mule erzielt. Ausgewählte Proben aus historischen Abbauen ergaben bis zu 1.280 g/t Ag sowie 221 g/t Ag. Diese hochgradig anomalen Proben standen im Zusammenhang mit felsischen vulkanischen Tuffen, die dunkelviolette Baryt-Äderchen beherbergen.
Auf dem Grundstück Waterloo im Minengebiet Burcham wurden mehrere signifikante Goldwerte gemessen. Die stärksten Ergebnisse lagen bei 4,85 g/t, 3,70 g/t, 3,59 g/t, 2,61 g/t und 1,87 g/t Gold. Zusätzlich wurden Blei-Anomalien zwischen 0,50 % und 1,88 % Pb identifiziert – bei Waterloo gilt Blei als Pfadfinderelement für Gold.
Ebenfalls bemerkenswert: Spekularit-Manto-Zonen bei Burcham wiesen erhöhte Zinkkonzentrationen von bis zu 30,00 % Zn auf. Weitere Proben ergaben 27,60 % Zn, 18,4 % Zn und 15,5 % Zn, allerdings bei begrenztem Gehalt an Begleit-Edelmetallen.
Barytmineralisierung bei Langtry und Waterloo bestätigt
Probenahmen am Kontakt zwischen der unteren Barstow- und der Pickhandle-Formation im nordöstlichen Teil von Waterloo ergaben moderate Silberanalysen von 149 g/t Ag, 139 g/t Ag und 80,7 g/t Ag. Stark erhöhte Baryt-Analysen von bis zu 27,78 % und 76,12 % BaSO4 wurden bei Langtry sowie 35,68 % BaSO4 bei Waterloo beobachtet.
Baryt ist bereits Teil der Mineralressourcenschätzung bei Waterloo. Über das Vorkommen von Baryt bei Langtry war bislang weniger bekannt – die neuen Ergebnisse bestätigen nun, dass dort eine anomale Barytmineralisierung vorliegt. Die Überprüfung der geophysikalischen IP-Vermessung von 2021 bei Langtry ergab zudem isolierte erhöhte Silberwerte von bis zu 76,70 g/t Ag innerhalb der Barstow-Sedimente.
„Dieses Explorationsprogramm im Gelände hat unser Verständnis für das Potenzial weiterer bedeutender Mineralisierungen bei Calico vertieft", sagte Ross McElroy, Präsident und CEO von Apollo Silver. „Ermutigende Gold- und Silberergebnisse, einschließlich hochgradigem Silber auf dem Grundstück Mule sowie erhöhte Barytwerte bei Langtry, bestärken unser Vertrauen in das Aufwärtspotenzial für zusätzliche Entdeckungen bei Calico."
Projektentwicklung und Bohrprogramm für 2026
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Zur AktienanalyseApollo Silver treibt das Calico-Projekt parallel durch Explorations- und Projektentwicklungsinitiativen voran. Für 2026 sind zwei Bohrprogramme geplant: ein HQ-Großdurchmesser-Bohrprogramm über 4.500 Meter zur Gewinnung von Material für metallurgische und geotechnische Arbeiten sowie ein Explorationsbohrprogramm mit NQ-Durchmesser über 1.000 Meter zur Erprobung des Goldpotenzials bei Burcham.
Ursprünglich waren die Bohrungen für das erste Quartal 2026 geplant. Das Unternehmen wartet jedoch noch auf den Erhalt der endgültigen Genehmigungen, die nun für das zweite Quartal erwartet werden. Aufgrund saisonal bedingter hoher Temperaturen in den Monaten Juli und August wurden die Bohraktivitäten neu geplant und sollen voraussichtlich im dritten Quartal nach der Sommerperiode beginnen.
Zusätzlich wurde bereits die Einleitung einer Studie zur vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (Preliminary Economic Assessment, PEA) für das Projekt angekündigt, deren Abschluss für das dritte Quartal 2026 erwartet wird. Das bevorstehende metallurgische und geotechnische Bohrprogramm ist für die PEA nicht zwingend erforderlich, soll jedoch zusätzliche Daten generieren, die eine künftige Vorentwurfsplanung (Pre-Feasibility Study, PFS) unterstützen sollen.


