Apollo Global finanziert New York Yankees mit 2,6 Milliarden Dollar
Die bislang größte Sportinvestition des Private-Equity-Riesen setzt sich aus Fremd- und Eigenkapital zusammen.

Apollo Global Management Inc. stellt den Eigentümern der New York Yankees eine Finanzierung in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar bereit. Es handelt sich dabei um die bislang größte Investition des Private-Equity-Unternehmens im US-Sport. Die Vereinbarung wurde am Dienstag über eine Mitteilung auf dem Bloomberg Terminal offiziell bestätigt.
Die Finanzierung kommt von der Sparte für Sportinvestitionen von Apollo und setzt sich aus einer Kombination aus Fremd- und Eigenkapital zusammen. Damit geht Apollo über eine reine Kreditvergabe hinaus und beteiligt sich auch direkt am Franchise. Dies unterstreicht das wachsende Interesse großer Finanzinvestoren an professionellen Sportfranchises in den USA.
Verwendungszweck der Mittel
Die bereitgestellten Mittel sollen zwei zentralen Zielen dienen: Zum einen soll das Wachstum des Franchise gefördert werden, zum anderen sollen bestehende Verbindlichkeiten refinanziert werden. Die New York Yankees gehören zu den wertvollsten und bekanntesten Sportfranchises weltweit und spielen in der Major League Baseball (MLB), der höchsten amerikanischen Baseballliga.
Für deutsche Anleger und Finanzmarktbeobachter ist diese Transaktion ein weiteres Zeichen dafür, dass Private-Equity-Gesellschaften den professionellen Sport zunehmend als attraktive Anlageklasse entdecken. Große Franchises wie die Yankees bieten stabile Einnahmeströme aus Medienrechten, Ticketverkäufen und Merchandising – Eigenschaften, die für institutionelle Investoren besonders interessant sind.
Apollo als Schwergewicht im Sportinvestment
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Zur AktienanalyseApollo Global Management zählt zu den größten Private-Equity-Gesellschaften der Welt und verwaltet ein Vermögen von mehreren hundert Milliarden Dollar. Mit dem Yankees-Deal setzt das Unternehmen ein klares Signal: Der US-Profisport wird als eigenständige und bedeutende Investmentkategorie behandelt. Die Größenordnung von 2,6 Milliarden Dollar übertrifft dabei alle bisherigen Sportengagements von Apollo.
Die Transaktion bestätigt frühere Berichte von Bloomberg News und zeigt, wie stark das Interesse institutioneller Kapitalgeber an Sportfranchises in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Neben Apollo haben auch andere große Finanzinvestoren begonnen, Positionen in professionellen Sportligen aufzubauen – ein Trend, der den gesamten US-Sportmarkt verändert.


