Amgen hebt Jahresprognose nach starkem Q2 um eine Milliarde an
Der US-Biotechkonzern übertrifft die Wall-Street-Erwartungen deutlich und meldet zweistelliges Wachstum bei fast zwei Dutzend Produkten.

Amgen (AMGN) hat mit seinen Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026 die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen. Der US-amerikanische Biotechnologiekonzern erzielte bei fast zwei Dutzend seiner Produkte ein zweistelliges Umsatzwachstum und hob daraufhin seine Jahresumsatzprognose um eine Milliarde US-Dollar an.
Besonders stark zeigte sich das Wachstum beim Medikament Uplizna, das zur Behandlung verschiedener seltener Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird. Der Umsatz mit Uplizna verdoppelte sich nahezu und stieg um beeindruckende 90 Prozent auf 335 Millionen US-Dollar – ein Wert, der die Analystenprognosen deutlich übertraf.
Repatha bleibt wichtigster Umsatzträger
Auch der wichtigste Umsatzträger des Unternehmens, der Cholesterinsenker Repatha, lieferte starke Zahlen. Die Erlöse aus diesem Produkt kletterten um 37 Prozent auf 953 Millionen US-Dollar. Damit übertraf Repatha ebenfalls die Erwartungen der Analysten deutlich und untermauerte seine Rolle als zentrales Standbein im Amgen-Portfolio.
Repatha gehört zur Klasse der sogenannten PCSK9-Inhibitoren und wird zur Senkung des LDL-Cholesterins eingesetzt, insbesondere bei Patienten, die mit herkömmlichen Statinen nicht ausreichend behandelt werden können. Das Medikament ist auch in Deutschland und Europa zugelassen und spielt im Bereich der Herz-Kreislauf-Prävention eine wichtige Rolle.
Breites Wachstum über das gesamte Portfolio
Das starke Abschneiden im zweiten Quartal beschränkte sich nicht auf einzelne Blockbuster-Produkte. Amgen verzeichnete bei fast zwei Dutzend Produkten ein zweistelliges Umsatzwachstum, was die Breite und Stärke des Unternehmensportfolios unterstreicht. Diese breite Wachstumsbasis ist für Investoren ein positives Signal, da sie die Abhängigkeit von einzelnen Produkten reduziert.
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Zur AktienanalyseAmgen ist einer der weltweit größten Biotechnologiekonzerne und an der US-Technologiebörse Nasdaq unter dem Kürzel AMGN gelistet. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Medikamente in Bereichen wie Onkologie, Kardiologie, Entzündungserkrankungen und seltene Krankheiten. Für deutsche Privatanleger ist Amgen als Bestandteil vieler internationaler Biotechnologie- und Gesundheitsfonds relevant.
Die Anhebung der Jahresumsatzprognose um eine Milliarde US-Dollar nach einem starken zweiten Quartal sendet ein klares Signal an den Markt: Das Management zeigt sich zuversichtlich, dass das Wachstumstempo auch in der zweiten Jahreshälfte 2026 anhalten wird. Die Quartalsergebnisse wurden am späten Dienstag veröffentlicht und sorgten für positive Reaktionen unter Analysten und Investoren.


