American Uranium erweitert ISR-Uranprojekt Lo Herma in Wyoming deutlich
Das australische Unternehmen sichert sich rund 1.040 Acres neue Mineralrechte und 29 zusätzliche Mining Claims im Powder River Basin.

American Uranium Ltd. (ASX: AMU, OTC: AMUIF) hat eine bedeutende Erweiterung seines ISR-Uranprojekts Lo Herma im Powder River Basin im US-Bundesstaat Wyoming bekannt gegeben. Das Unternehmen sicherte sich neue Mineralrechte für rund 1.040 Acres und stärkt damit seine Landposition in einer der wichtigsten Uranregionen der Vereinigten Staaten erheblich.
Konkret umfasst die Erweiterung zwei Komponenten: zusätzliche Uran-Mineralrechte sowie die Absteckung von 29 neuen „Lode Mining Claims" des Bureau of Land Management (BLM), die eine Fläche von rund 490 Acres abdecken. Die neuen Mineralrechte befinden sich nördlich und unmittelbar südlich angrenzend an die bestehenden Betriebsgebiete des Unternehmens. Die Mineralrechte wurden über einen privaten Pachtvertrag zu branchenüblichen Bedingungen für Uranprojekte in Wyoming gesichert.
Strategische Bedeutung für die Ressourcenentwicklung
Bruce Lane, Executive Director von American Uranium, betonte die strategische Relevanz der Akquisition: „Die zusätzlichen Mineralrechte und Claims festigen unsere Position in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mineneinheiten 2 und 3 und beseitigen Beschränkungen beim Landbesitz angrenzend an bestehende Ressourcen." Lane ergänzte, dass die Parzellen bereits im Zuge früherer Ressourcenmodellierungen identifiziert wurden und auf vorhandenen Daten basieren.
Das Unternehmen erwartet, dass die neu gesicherten Flächen zur nächsten Aktualisierung der Mineralressourcen beitragen und ein weiteres Ressourcenwachstum unterstützen werden. Geplant ist, im Mai mit Bohrarbeiten zu beginnen. Um diese Aktivitäten zu finanzieren, hat American Uranium kürzlich eine Platzierung bei institutionellen und erfahrenen Anlegern abgeschlossen und zusätzlich ein Bezugsrechtsangebot für berechtigte Aktionäre angekündigt.
Lo Herma im Vergleich mit etablierten ISR-Projekten
Das Projekt Lo Herma gilt als das Vorzeigeobjekt von American Uranium. Wyoming ist der etablierteste ISR-Uran-Standort in den gesamten USA, was dem Projekt eine besondere Ausgangslage verschafft. ISR steht für „In-Situ-Recovery" – eine Abbaumethode, bei der Uran durch das Einpumpen von Lösungsmitteln direkt im Untergrund gelöst und anschließend an die Oberfläche gepumpt wird. Diese Methode gilt als kostengünstig und umweltschonender als konventioneller Tagebau.
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Zur AktienanalyseAuf Basis der enthaltenen Ressourcen und der Erschließungsreife wird Lo Herma zunehmend mit ISR-Satellitenprojekten in der Region verglichen. Als Referenzprojekte nennt das Unternehmen dabei Shirley Basin von Ur-Energy sowie Ludeman der Uranium Energy Corp., die beide im Rahmen von sogenannten „Hub-and-Spoke"-ISR-Strukturen entwickelt wurden. Bei diesem Modell werden mehrere kleinere Satellitenprojekte über eine zentrale Verarbeitungsanlage erschlossen.
Neben Lo Herma hält American Uranium weitere hochgradig aussichtsreiche ISR-Vermögenswerte im Great Divide Basin in Wyoming sowie konventionelle Uran- und Vanadium-Projekte auf Brownfield-Flächen in den Henry Mountains im US-Bundesstaat Utah. Das Unternehmen ist damit breit in der amerikanischen Uranlandschaft aufgestellt und profitiert von der wachsenden globalen Nachfrage nach Uran als Brennstoff für Kernkraftwerke.


