American Exchange Group kauft Allbirds für 39 Millionen Dollar
Der US-Accessoire-Konzern American Exchange Group übernimmt den angeschlagenen Sneaker-Hersteller Allbirds zu einem Bruchteil seines einstigen Wertes.

American Exchange Group (AEG) übernimmt den Nachhaltigkeits-Sneaker-Hersteller Allbirds für 39 Millionen Dollar. Das Unternehmen, bekannt für seine aus Merinowolle und Eukalyptus-Fasern gefertigten Schuhe, wechselt damit den Besitzer. Allbirds war einst an der Börse mit über 4 Milliarden Dollar bewertet worden.
Der Kaufpreis von 39 Millionen Dollar verdeutlicht den dramatischen Wertverlust des einstigen Börsenlieblings. Allbirds war 2021 zu einem Ausgabepreis von 15 Dollar je Aktie an die Nasdaq gegangen und galt damals als Vorzeigeunternehmen für nachhaltige Mode. Seitdem kämpfte das Unternehmen mit anhaltenden Verlusten und sinkenden Umsätzen.
Allbirds: Vom Börsenliebling zum Übernahmekandidat
American Exchange Group ist ein in New York ansässiger Konzern, der Accessoires und Lifestyle-Produkte vertreibt. Mit der Übernahme von Allbirds erweitert AEG sein Portfolio um eine bekannte Marke im nachhaltigen Schuhsegment. Allbirds hatte zuletzt versucht, durch Kostensenkungen und eine Neuausrichtung der Strategie wieder in die Gewinnzone zu gelangen.
Für deutsche Verbraucher ist Allbirds vor allem durch seinen Anspruch bekannt, umweltfreundliche Schuhe aus natürlichen Materialien herzustellen. Die Marke war auch in Europa aktiv und betrieb eigene Läden in mehreren Großstädten. Ob AEG das internationale Geschäft weiterführt, ist bislang nicht bekannt.
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Zur AktienanalyseDie Transaktion steht exemplarisch für den schwierigen Markt für Direct-to-Consumer-Marken, die nach dem Boom der Niedrigzinsphase unter gestiegenem Wettbewerb und höheren Kapitalkosten leiden. Viele einstige Startup-Lieblinge mussten ihre Bewertungen massiv korrigieren oder wurden übernommen.


