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AMD übertrifft Erwartungen mit starkem KI-Chipgeschäft

Vertrag mit OpenAI und steigende PC-Nachfrage treiben Umsatzwachstum im Rechenzentrumssegment

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AMD übertrifft Erwartungen mit starkem KI-Chipgeschäft

Advanced Micro Devices (AMD) hat für das vierte Quartal einen Umsatz über den Markterwartungen prognostiziert, gestützt auf die anhaltend starke Nachfrage nach Chips für Künstliche Intelligenz. Das US-Unternehmen erwartet Einnahmen von rund 9,6 Milliarden Dollar, mit einer möglichen Abweichung von 300 Millionen Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit 9,15 Milliarden Dollar gerechnet. Die Bruttomarge soll unverändert bei 54 Prozent liegen und liegt damit leicht über den Schätzungen der Wall Street.

Im dritten Quartal erzielte AMD einen Umsatz von 9,25 Milliarden Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von 8,74 Milliarden Dollar. Besonders das Geschäft mit Rechenzentren, in dem die KI-Chips des Unternehmens gebündelt sind, verzeichnete ein starkes Wachstum. Der Umsatz in diesem Segment stieg im Septemberquartal um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar und lag damit über den Prognosen von 4,09 Milliarden Dollar.

Auch das Geschäft mit PC-Prozessoren hat sich deutlich erholt. Der Umsatz im Client-Segment stieg um 46 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar, begünstigt durch eine steigende Nachfrage nach KI-fähigen PCs und einen neuen Windows-Upgrade-Zyklus. Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Gartner legten die weltweiten PC-Auslieferungen im dritten Quartal um acht Prozent zu.

Eine bedeutende Entwicklung für AMD war der Abschluss einer mehrjährigen Vereinbarung mit OpenAI. Im Rahmen des Vertrags wird AMD KI-Chips liefern, die voraussichtlich jährliche Einnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe bringen könnten. OpenAI erhält zudem die Option, bis zu zehn Prozent des Chipunternehmens zu erwerben. Die geplanten Lieferungen umfassen Hunderttausende GPUs, deren Energiebedarf dem Verbrauch von rund fünf Millionen US-Haushalten entspricht.

Parallel dazu hat AMD die Produktion seiner neuen Chipgeneration ausgeweitet und fertigt zunehmend komplette KI-Systeme, ähnlich wie Konkurrent Nvidia. Diese Produktionsausweitung ist kostenintensiv, soll jedoch die steigende Nachfrage decken. Trotz der positiven Zahlen verzeichnete die AMD-Aktie im nachbörslichen Handel einen Rückgang um rund drei Prozent, nachdem sie sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt hatte. Analysten führen dies auf kurzfristige Gewinnmitnahmen und Unsicherheiten über die allgemeine Wirtschaftslage zurück.

Trotz wachsender Konkurrenz bleibt Nvidia der dominierende Anbieter im GPU-Markt. Dennoch stärkt die Entwicklung bei AMD die Position des Unternehmens im globalen Wettlauf um leistungsstarke Chips für künstliche Intelligenz, in dem Investitionen von Technologiekonzernen wie Microsoft eine zentrale Rolle spielen.

AMDGewinneTechnologie

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