ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

AMD-Aktie springt 14 Prozent: Intel-Zahlen beflügeln Chiphersteller

Analyst stuft AMD auf „Buy" hoch und sieht massiven CPU-Aufschwung durch KI-Agenten – Kursziel auf 375 Dollar angehoben.

AMD-Aktie springt 14 Prozent: Intel-Zahlen beflügeln Chiphersteller

Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) hat am Freitag einen beeindruckenden Kurssprung von 13,85 Prozent verzeichnet. Auslöser war eine Hochstufung durch den Analysten Gil Luria von D. A. Davidson sowie starke Quartalszahlen des Konkurrenten Intel, die am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlicht wurden.

Luria stufte die AMD-Aktie von „Neutral" auf „Buy" hoch und hob sein Kursziel auf 375 US-Dollar pro Aktie an. Als Begründung nannte er den hervorragenden Ergebnisbericht von Intel, der nach seiner Einschätzung als klares Signal für die gesamte Halbleiterbranche zu werten ist. Die robusten Absatzzahlen von Intel bei Rechenzentrumschips belegen demnach den wachsenden Bedarf an Hochgeschwindigkeits-Zentralprozessoren (CPUs) für den Betrieb von KI-Agenten.

AMD als Hauptprofiteur des KI-Agenten-Booms

„Wir betrachten die Ergebnisse von Intel als Vorbote für einen massiven Aufschwung der CPU-Sparte von AMD und glauben, dass der strukturelle Wandel hin zu agentenbasierten KI-Workloads eine beispiellose Nachfrage nach Server-CPUs schafft", erklärte Luria. KI-Agenten sind autonome Softwaresysteme, die komplexe Aufgaben selbstständig ausführen und dabei erhebliche Rechenleistung benötigen – ein Bereich, der derzeit rasant wächst.

Besonders positiv für AMD: Luria erwartet, dass die Nachfrage das verfügbare Angebot übersteigen wird. In einem solchen Marktumfeld kann AMD die Preise für seine Hochleistungs-CPUs anheben, was die Margen und die Ertragskraft des Unternehmens spürbar verbessern dürfte. Für Anleger bedeutet das nicht nur mehr Umsatz, sondern auch eine höhere Profitabilität je verkauftem Chip.

Die Wall Street zeigt sich damit zunehmend begeistert vom Rechenzentrumsgeschäft des Chipherstellers. AMD hat sich in den vergangenen Jahren als ernstzunehmender Konkurrent zu Intel und Nvidia im Bereich Hochleistungsprozessoren für Rechenzentren etabliert. Der aktuelle Analystenkommentar unterstreicht, dass der Markt das Wachstumspotenzial des Unternehmens im KI-Zeitalter noch nicht vollständig eingepreist haben könnte.

Quartalsbericht am 5. Mai erwartet

Anleger müssen nicht lange auf weitere Klarheit warten: AMD veröffentlicht am 5. Mai seinen Finanzbericht für das erste Quartal 2026. Ab 17:00 Uhr ET (Ortszeit New York) hält das Management eine Telefonkonferenz ab, in der voraussichtlich die KI-getriebenen Wachstumsaussichten des Unternehmens im Detail besprochen werden.

Der Bericht wird zeigen, inwieweit AMD bereits von der steigenden Nachfrage nach Server-CPUs profitiert und ob die optimistischen Erwartungen des Analysten durch konkrete Zahlen untermauert werden können. Für deutsche Anleger, die AMD im Depot halten oder einen Einstieg erwägen, dürfte dieser Termin ein wichtiger Orientierungspunkt sein.

Zusammenfassend lassen sich die wichtigsten Punkte für Anleger wie folgt festhalten:

  • Hochstufung von „Neutral" auf „Buy" durch D. A. Davidson
  • Neues Kursziel: 375 US-Dollar pro Aktie
  • Treiber: Starke Intel-Zahlen als Indikator für breitenweiten CPU-Boom
  • Struktureller Wandel zu KI-Agenten schafft neue Nachfrage nach Server-CPUs
  • Preiserhöhungspotenzial durch Angebotsknappheit erwartet
  • Quartalsbericht AMD: 5. Mai 2026
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