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Amazon.com will College-Gebühren der US-Stundenangestellten übernehmen

Unterstützung für die Belegschaft – Konkurrenten tun dasselbe.

Amazon.com will College-Gebühren der US-Stundenangestellten übernehmen

In letzter Zeit hat sich bei den großen US-Unternehmen ein Wandel vollzogen: Sie bieten ihren Mitarbeitern Vergünstigungen als Anreize an. Die angebotenen Vergünstigungen reichen von der Unterstützung von Bildungsprogrammen bis hin zu Gehaltserhöhungen. Amazon folgt diesem Beispiel und übernimmt die vollen Studiengebühren für seine stundenweise beschäftigten Mitarbeiter. Qualifiziert sind Mitarbeiter, die 90 Tage und länger gearbeitet haben. Der große Einzelhändler sagt, dass er die Kosten für die High-School-Diplom-Programme für diese Mitarbeiter übernehmen wird. Bei den anderen Programmen handelt es sich um Englisch für Arbeitnehmer, die es als zweite Sprache lernen wollen, und um GEDs. Darüber hinaus gibt es operative Mitarbeiter in den verschiedenen Geschäftsbereichen wie den Vertriebszentren und dem ausgedehnten Netzwerk von Lagerhäusern. Amazon skizzierte alle Bereiche, die es abdecken will, und verwies auf die Hunderte von Bildungseinrichtungen, die über das ganze Land verteilt sind. Es ist schon eine Weile her, dass das Unternehmen 95% der Studiengebühren für alle stundenweise beschäftigten Mitarbeiter übernommen hat. Berichten zufolge geschah dies im Rahmen seines Berufswahlprogramms. Walmart Inc. (NYSE: WMT) und Target Corporation (NYSE: TGT) scheinen enorme Schritte in die gleiche Richtung zu machen. So stellte Target im August ein Programm vor, das die Kosten für Bachelor- und Associate-Abschlüsse an einigen Schulen übernimmt. Später im Juli folgte Walmart, als es beschloss, 100 % der Kosten für Bücher und Studiengebühren zu übernehmen. Analysten zufolge handelt es sich um einen Trend, der ziemlich offensichtlich ist, und es geht um das Überleben auf einem wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt. Amazon hat den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt schnell bemerkt, glaubt aber, dass die Anreize zur Anwerbung von Arbeitskräften auf lange Sicht für das Unternehmen von Vorteil sein werden. Es gibt auch Berichte, wonach der Einzelhandelsriese allen Personen, die bei ihm arbeiten wollen, einen Anmeldebonus gewährt.

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