Amazon, Meta, Nike und Citi streichen 2026 tausende Stellen
Große US-Konzerne setzen ihre Stellenabbauprogramme zu Jahresbeginn 2026 konsequent fort.

Der US-Arbeitsmarkt steht unter Druck: Mehrere der größten amerikanischen Konzerne haben zu Beginn des Jahres 2026 umfangreiche Entlassungswellen angekündigt. Im Mittelpunkt steht Amazon, das am 28. Januar den Abbau von weltweit 16.000 Stellen bekanntgab. Es ist bereits die zweite große Entlassungsrunde des Online-Handels- und Cloud-Riesen innerhalb von nur drei Monaten.
Amazon begründet den Schritt mit einer konzernweiten Effizienzoffensive. Der Stellenabbau trifft verschiedene Geschäftsbereiche und Regionen weltweit. Für Anleger ist das Signal eindeutig: Kostensenkung hat Priorität vor Wachstum durch Personal.
Weitere Konzerne folgen dem Trend
Auch Meta, der Facebook-Mutterkonzern, greift durch. Laut einem Bericht der New York Times plant das Unternehmen, rund 10 Prozent der Belegschaft in seiner Sparte Reality Labs zu entlassen. Betroffen sind Mitarbeiter, die an Metaverse-Produkten arbeiten – einem Bereich, in den Meta in den vergangenen Jahren Milliarden investiert hat.
Sportartikelriese Nike entlässt 775 Mitarbeiter, vorwiegend in Logistikzentren in den US-Bundesstaaten Tennessee und Mississippi. Das bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der Konzern befindet sich seit Monaten in einem tiefgreifenden Umbau.
Die Citigroup setzt derweil ihren bereits vor zwei Jahren angekündigten Stellenabbau fort. Die US-Großbank streicht weitere rund 1.000 Stellen als Teil eines Plans, die Gesamtbelegschaft um insgesamt 20.000 Arbeitsplätze zu reduzieren. Auch hier bestätigte eine informierte Quelle gegenüber Reuters die Zahlen.
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Zur AktienanalyseEffizienz als Leitmotiv des Jahres 2026
Die Entlassungswellen zeigen ein klares Muster: US-Konzerne aus Technologie, Handel und Finanzbranche reagieren auf gestiegene Kosten, veränderte Marktbedingungen und Investorendruck mit dem Abbau von Personalkosten. Für europäische und deutsche Anleger, die in US-Aktien investiert sind, können solche Maßnahmen kurzfristig die Margen verbessern und die Aktienkurse stützen. Langfristig stellt sich jedoch die Frage, ob die Unternehmen damit ihre Innovationskraft gefährden.


