Algo Grande startet Bohrloch 3 auf Kupfer-Skarn-Ziel Cerro Grande
Mit einem zweiten Bohrgerät erweitert Algo Grande Copper Corp. das Phase-II-Programm auf dem Adelita-Projekt in Sonora, Mexiko.

Algo Grande Copper Corp. hat mit den Bohrarbeiten in Bohrloch AG_CG_PH2_003 („Bohrloch 3") auf dem Skarn-Ziel Cerro Grande begonnen. Das Unternehmen setzt dabei ein zweites, auf Ketten montiertes Bohrgerät ein, das eigens für das Phase-II-Programm auf das Projekt mobilisiert wurde. Der Ansatzpunkt liegt rund 100 Meter entlang des Streichens von der Phase-I-Entdeckungsbohrung AG_GC_002 entfernt. Die geplante Gesamttiefe beträgt 450 Meter.
Das Projekt Adelita befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Algo Grande und liegt im ertragreichen Arizona-Sonora-Kupfergürtel in Mexiko. Das 5.895 Hektar große Areal ist durch die hochgradige Kupfer-Silber-Gold-Skarn-Entdeckung Cerro Grande verankert, die eine starke Kontinuität entlang eines definierten Korridors von über 6 Kilometern aufweist.
Fünf Skarn-Horizonte im Fokus
Das Phase-I-Bohrprogramm bei Cerro Grande umfasste rund 2.000 Meter in vier Bohrlöchern und wurde im Februar 2026 abgeschlossen. Am 5. Februar 2026 meldete das Unternehmen, dass Bohrloch AG_GC_002 drei bisher unbekannte Skarn-Horizonte sowie zwei bereits bekannte flachere Horizonte durchteuft hatte – insgesamt ein gestapeltes System aus fünf Horizonten. Über alle fünf Horizonte hinweg durchteufte AG_GC_002 insgesamt 41,59 Meter mineralisierten Skarn in fünf separaten, nicht zusammenhängenden Intervallen.
Die drei neu entdeckten Horizonte wurden in einer Bohrlochtiefe von 339 Metern entlang der geneigten Flugbahn des Bohrlochs (Neigung -50°) angetroffen – in einem Bereich, der bei Cerro Grande zuvor nicht getestet worden war. Da die Skarn-Mineralisierung auch an anderen Stellen entlang des Korridors an der Oberfläche zutage tritt, spiegelt dieser Wert den spezifischen Winkel des Bohrlochs wider und nicht die wahre Tiefe des Skarn-Systems im breiteren Kontext.
Bohrloch 3 zielt nun auf genau diese fünf Horizonte ab, die weiterhin für eine Erweiterung offen sind. Die zwei historischen Horizonte benötigen weitere Bohrungen zur Erhöhung der geologischen Sicherheit, während die drei neu entdeckten Horizonte bisher nur in einem einzigen Bohrloch identifiziert wurden und entlang des Streichens noch ungetestet sind. Darüber hinaus erstreckt sich das Kalksteinpaket, das alle fünf Horizonte beherbergt, über den bisher durch Bohrungen getesteten Abschnitt hinaus – was die Möglichkeit zusätzlicher, noch unentdeckter Horizonte eröffnet.
Technische Details zu Bohrloch 3
Bohrloch 3 ist bei den Koordinaten 738.994 mE / 2.961.792 mN (WGS84, UTM Zone 12N) in einer Höhe von 490 Metern angesetzt. Es weist einen Azimut von 250° und eine Neigung von -55° auf. Die Kerne werden gemäß den Standardverfahren des Unternehmens erfasst, fotografiert und beprobt, wobei die Proben zur Analyse an die ALS-Labore geschickt werden.
Ein erfolgreiches Ergebnis von Bohrloch 3 würde die Interpretation des Unternehmens eines lateral und vertikal ausgedehnten Skarn-Systems bei Cerro Grande stützen und weiteres Expansionspotenzial belegen.
Bohrloch 2 schreitet planmäßig voran
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Zur AktienanalyseParallel dazu macht auch Bohrloch AG_CG_PH2_002 („Bohrloch 2") Fortschritte. Es hat inzwischen rund 300 Meter seiner geplanten Gesamttiefe von 700 Metern erreicht. Kerne aus den mineralisierten Intervallen zwischen 146,70 und 176,93 Metern – die in der Pressemitteilung vom 28. Juli 2026 bekannt gegeben wurden – werden derzeit geschnitten und für den Versand an die ALS-Labore in Hermosillo, Sonora, vorbereitet. Der Versand wird in der kommenden Woche erwartet.
Die Analyseergebnisse für Bohrloch 2 werden gemeldet, sobald sie eingegangen, geprüft und verifiziert wurden. Algo Grande kündigte an, zu gegebener Zeit ein weiteres Update über den Fortschritt von Bohrloch 2 zu geben.
Die in der Pressemitteilung offengelegten wissenschaftlichen und technischen Informationen wurden von João Rocha, EurGeol, Vice President of Exploration der Algo Grande Copper Corp., als qualifizierte Person gemäß National Instrument 43-101 geprüft und genehmigt. Historische geophysikalische Daten und Feldkartierungen deuten zudem auf das Vorhandensein eines potenziellen Porphyrsystems in der Tiefe hin – ein klassisches Skarn-Porphyr-Mineralisierungsmodell, das ähnlichen bedeutenden Lagerstätten im Nordwesten Mexikos entspricht.


