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Algo Grande Copper: Drei Porphyr-Zentren bei Adelita identifiziert

Drohnenvermessung und Phase-II-Bohrungen liefern bedeutende neue Erkenntnisse über das Kupferprojekt Adelita in Mexiko.

Algo Grande Copper: Drei Porphyr-Zentren bei Adelita identifiziert

Algo Grande Copper Corp. (TSXV: ALGR, OTC PINK: ALGRF, FRA: KM00) hat am 8. Juli 2026 die Ergebnisse seiner hochauflösenden UAV-Magnetvermessung auf dem Projekt Adelita in Sonora, Mexiko, veröffentlicht. Die abgeschlossene 3D-Magnetvektor-Inversion (MVI) identifizierte drei interpretierte porphyrbezogene Intrusionszentren in der Tiefe des Distrikts Adelita. Gleichzeitig schreitet das laufende Phase-II-Bohrprogramm schneller voran als geplant.

Die UAV-Vermessung umfasste rund 1.200 Linienkilometer an magnetischen Daten, die in zwei Phasen im März und Mai 2026 von GSM Geoscience erhoben wurden. Die Drohnen flogen in einer nominalen Höhe von etwa 20 Metern über dem Boden mit einem Linienabstand von 25 Metern über den Cerro-Grande-Zielen und 50 Metern über weiteren Zielgebieten. Das Ergebnis: eine rund siebenfache Verbesserung der räumlichen Auflösung gegenüber der vorherigen hubschraubergestützten VTEM-Vermessung, die Merkmale lediglich bei etwa 70 Metern auflösen konnte.

Drei Intrusionszentren über 6,5 Kilometer Korridor

Die 3D-Magnetvektor-Inversion identifizierte drei interpretierte porphyrbezogene Intrusionszentren in der Tiefe: Mezquital, eine tiefe magnetische Quelle unterhalb von Cerro Grande Central sowie einen neu identifizierten Körper südlich des Skarns Cerro Grande – das Ziel La Corona. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass dem Distrikt Adelita ein Intrusionssystem mit mehreren Zentren über einen 6,5 Kilometer langen Korridor zugrunde liegt.

CEO Enrico Gay kommentierte die Ergebnisse: „Die detaillierte Magnetik hat mehrere Intrusionszentren in der Tiefe über einen 6,5 Kilometer langen Korridor identifiziert, von denen jedes ein potenzieller Motor für die Kupfer-Silber-Gold-Mineralisierung sein könnte, die wir an der Oberfläche sehen. Bei Cerro Grande haben wir einen hochgradigen Skarn über einer tiefen Porphyrquelle. Bei La Corona eine neu identifizierte Intrusion mit koinzidierender Kupferanomalie, die noch nie durch eine Bohrung getestet wurde. Bei Mezquital den größten Magnetkörper auf dem Grundstück mit einer Molybdän-Signatur, die auf eine Porphyr-Mineralisierung in der Tiefe hindeutet."

Das Porphyr-Ziel Mezquital wurde durch die neue Vermessung präzise definiert: Die dipolare Anomalie ist nun auf etwa 2,2 Kilometer mal 700 Meter begrenzt, mit einer Spitzenamplitude von rund 2.100 nT und einer interpretierten vertikalen Ausdehnung von etwa 750 Metern. Dies entspricht laut Unternehmensangaben einem substanziellen, oberflächennahen magnetitführenden Intrusionskörper.

Strukturelle Analyse validiert Targeting-Modell

Die strukturelle Analyse des magnetischen Datensatzes identifizierte insgesamt 1.277 Lineament-Segmente in vier Strukturfamilien: NW-SO, O-W, NO-SW sowie N-S verlaufende Basin-and-Range-Abschiebungen. Die mineralisierte Zone Cerro Grande fällt räumlich mit dem Schnittpunkt des dominanten NW-SO-Korridors und einer N-S-Struktur zusammen. Dies bestätigt das Modell der strukturellen Falle und liefert ein validiertes, wiederholbares Targeting-Kriterium für das gesamte 5.895 Hektar große Grundstück. Die systematische Anwendung dieses Kriteriums identifizierte mehrere zusätzliche, bislang ungetestete strukturelle Schnittpunktknoten.

Der Skarn-Korridor Cerro Grande wurde durch die höhere Auflösung in mehrere einzelne, übereinander gelagerte Magnetkörper aufgelöst. Der Korridor wird nun als eine Serie von übereinander gelagerten magnetischen Hochpunkten dargestellt, was im Einklang mit zusätzlichem Skarn-Potenzial entlang des Streichens steht. Abgesehen von der bereits durch Bohrungen getesteten Entdeckung Cerro Grande wurde keiner dieser neu aufgelösten Magnetkörper bisher durch Bohrungen untersucht.

Phase-II-Bohrprogramm schreitet planmäßig voran

Das Phase-II-Diamantbohrprogramm, das von Major Drilling Group International Inc. durchgeführt wird, begann im Juni 2026. Das erste Bohrloch wurde erfolgreich abgeschlossen, das Programm befindet sich nun bei Bohrloch 002 der insgesamt 21 geplanten Löcher. Die Gesamtkampagne umfasst rund 8.000 Meter und gliedert sich wie folgt:

  • 15 Erweiterungsbohrungen beim Skarn Cerro Grande über etwa 7.200 Meter
  • 3 Erstbohrungen bei Cerro Potrero South über etwa 300 Meter
  • 3 Erstbohrungen beim epithermalen Ziel Las Trancas über etwa 600 Meter

Ein zweites Bohrgerät wird voraussichtlich in den kommenden Tagen am Standort eintreffen, was den Abschluss des Programms nach Erwartung des Unternehmens beschleunigen wird. Algo Grande Copper strebt eine erste Tranche von Analyseergebnissen für August 2026 an. Für deutsche Anleger, die das Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel KM00 verfolgen, dürften die August-Ergebnisse ein wichtiger Kurstreiber werden.

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