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Alcoa kauft Hillside Aluminium von South32 für bis zu 5,6 Milliarden Dollar

South32 verkauft das südafrikanische Hillside Aluminium an den US-Konzern Alcoa – ein milliardenschwerer Deal mit strategischer Bedeutung.

Alcoa kauft Hillside Aluminium von South32 für bis zu 5,6 Milliarden Dollar

Der diversifizierte Bergbaukonzern South32, notiert an der Johannesburger Börse, hat am 1. Juli die Unterzeichnung einer verbindlichen, bedingten Vereinbarung über den Verkauf von Hillside Aluminium bekannt gegeben. Käufer ist die an der New Yorker Börse notierte Alcoa Corporation. Der Kaufpreis beläuft sich auf bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar.

Noel Pillay, COO Africa bei South32, äußerte sich am Mittwoch klar zur Eignung des Käufers. Als globaler Produzent von Materialien über die gesamte Aluminium-Wertschöpfungskette hinweg sei Alcoa gut aufgestellt, um das südafrikanische Geschäft von Hillside Aluminium in die Zukunft zu führen, erklärte Pillay kategorisch.

Strategischer Verkauf eines Schlüsselassets

Hillside Aluminium zählt zu den bedeutendsten Aluminiumhütten auf dem afrikanischen Kontinent. Das Transaktionspaket umfasst neben der aktiven Aluminiumhütte Hillside auch ein stillgelegtes Gelände. Weitere Details zum Umfang der Transaktion wurden im Rahmen der Bekanntgabe kommuniziert.

South32 ist ein global agierendes Bergbauunternehmen, das aus einer Abspaltung des BHP-Konzerns hervorgegangen ist und eine breite Palette an Rohstoffen fördert und verarbeitet. Mit dem Verkauf von Hillside Aluminium trennt sich South32 von einem wesentlichen Teil seines afrikanischen Aluminiumgeschäfts.

Alcoa als erfahrener Aluminium-Spezialist

Alcoa ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Aluminiumindustrie und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Bauxitgewinnung über die Aluminaproduktion bis hin zur Aluminiumverhüttung. Diese vertikale Integration macht den US-Konzern laut Pillay zu einem geeigneten Betreiber für Hillside Aluminium.

Für deutsche Anleger ist die Transaktion aus mehreren Gründen relevant: Alcoa ist an der New Yorker Börse (NYSE) gelistet und gilt als Barometer für die globale Aluminiumnachfrage. Aluminium spielt eine zentrale Rolle in der Automobil-, Bau- und Verpackungsindustrie – Sektoren, die auch für den deutschen Markt von erheblicher Bedeutung sind.

Die Vereinbarung ist als bedingte Transaktion strukturiert, was bedeutet, dass der Abschluss noch von der Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängt. Dazu zählen typischerweise regulatorische Genehmigungen sowie die Zustimmung der zuständigen Behörden in Südafrika und möglicherweise weiteren Jurisdiktionen. Über den genauen Zeitplan für den Abschluss der Transaktion wurden bislang keine Angaben gemacht.

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