Afrimat steigert Umsatz um 20 Prozent und baut Schulden ab
Das südafrikanische Bergbauunternehmen Afrimat legt starke Jahreszahlen vor und fokussiert sich auf Cash-Generierung sowie Schuldenabbau.

Das an der Johannesburg Stock Exchange (JSE) notierte Baustoff- und Industriemineralien-Bergbauunternehmen Afrimat hat für das am 28. Februar endende Geschäftsjahr solide Ergebnisse vorgelegt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 20,3 Prozent auf 10 Milliarden Rand, während das Betriebsergebnis um 9,6 Prozent auf 523,7 Millionen Rand zulegte. Das Unternehmen bleibt damit klar profitabel und kann seinen Schuldendienst vollständig leisten.
Der Nettogewinn kletterte von 113,51 Millionen Rand im Vorjahr auf 157,07 Millionen Rand. Die sogenannten Headline Earnings – eine in Südafrika weit verbreitete Kennzahl, die einmalige Posten herausrechnet – stiegen von 109,69 Millionen Rand auf 145,72 Millionen Rand. Damit zeigt Afrimat eine deutliche Verbesserung der Ertragskraft auf breiter Basis.
Auch auf Aktienebene überzeugen die Zahlen: Das Ergebnis je Aktie stieg um 27 Prozent auf 80 Cent, die Headline Earnings je Aktie legten sogar um 32,5 Prozent auf 95,8 Cent zu. Der Nettoinventarwert je Aktie erhöhte sich leicht von 28,62 Rand auf 28,99 Rand.
Starker Cashflow als Fundament für Schuldenabbau
Besonders hervorzuheben ist die deutliche Verbesserung beim operativen Cashflow: Der aus der betrieblichen Tätigkeit erwirtschaftete Cashflow stieg von 571,6 Millionen Rand im Vorjahr auf 831,4 Millionen Rand – ein Anstieg von rund 45 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die operative Stärke des Unternehmens und bildet die Grundlage für die strategische Neuausrichtung.
Afrimat hat im Berichtsjahr gezielt daran gearbeitet, die Cash-Generierung auf ein solideres Fundament zu stellen. Das Management plant, die verbesserten Mittelzuflüsse konsequent für den Schuldenabbau einzusetzen. Zusätzlich erwartet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr Erlöse aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Vermögenswerten und Immobilien, die ebenfalls zur Schuldentilgung genutzt werden sollen.
Strategischer Fokus auf finanzielle Stabilität
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Zur AktienanalyseDie Kombination aus organisch verbesserter Cash-Generierung und geplanten Desinvestitionen zeigt, dass Afrimat eine klare Strategie zur Stärkung der Bilanz verfolgt. Für Anleger ist dies ein positives Signal: Das Unternehmen priorisiert finanzielle Solidität, ohne dabei die operative Profitabilität zu vernachlässigen.
Afrimat ist als Anbieter von Baustoffen und Industriemineralien ein wichtiger Akteur im südafrikanischen Rohstoffsektor. Das Unternehmen bedient sowohl den Bausektor als auch industrielle Abnehmer und ist damit breit aufgestellt. Die starken Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres bestätigen die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds in Südafrika.


