ADNOC Gas steigert Quartalsgewinn deutlich
Stärkere Inlandsnachfrage und neue Verträge treiben Ergebnis trotz niedrigerer Ölpreise

ADNOC Gas meldete für das dritte Quartal einen deutlichen Anstieg des Nettogewinns und erreichte mit 1,34 Milliarden US-Dollar den bislang höchsten Wert für diesen Zeitraum. Das Unternehmen profitierte von einer robusten Inlandsnachfrage und verbesserten Margen, die ein schwächeres Ölpreisumfeld ausglichen. Der staatliche Energiekonzern aus Abu Dhabi teilte mit, dass sich der Nettogewinn in den ersten neun Monaten auf 3,99 Milliarden US-Dollar erhöhte, was einem Wachstum von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Trotz des Rückgangs des durchschnittlichen Ölpreises auf 71 US-Dollar pro Barrel im Neunmonatszeitraum, nach 83 US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres, konnte ADNOC Gas die Profitabilität weiter ausbauen. Das Inlandsgeschäft erwies sich dabei als zentraler Wachstumstreiber. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen erreichte im dritten Quartal 914 Millionen US-Dollar und damit einen neuen Höchststand. Dieser Zuwachs von 26 Prozent wurde durch höhere Absatzmengen und strukturelle Verbesserungen erzielt.
Das Unternehmen verwies auf eine Steigerung der inländischen Verkaufsvolumina um vier Prozent. Zusätzlich trugen Vertragsneuverhandlungen zu einer Verbesserung der Margen bei. Die Geschäftsführerin erklärte, dass die aktuellen Ergebnisse die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells und die Fähigkeit zur Anpassung an unterschiedliche Marktbedingungen widerspiegeln. Trotz niedrigerer Ölpreise habe sich die Profitabilität weiter erhöht.
ADNOC Gas kündigte zudem an, künftig vierteljährliche Dividenden auszuschütten. Für das dritte Quartal soll eine Zwischendividende von 896 Millionen US-Dollar bis zum 12. Dezember an die Aktionäre ausgezahlt werden. Die häufigeren Ausschüttungen stehen im Zusammenhang mit einem breiter angelegten Plan, der für mehrere Tochtergesellschaften des ADNOC-Konzerns gilt und bereits im Vormonat vorgestellt wurde.
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Zur AktienanalyseDer Vorstand genehmigte darüber hinaus eine Verlängerung der jährlichen Dividendenerhöhung um fünf Prozent bis zum Jahr 2030. Trotz der positiven Ergebnisentwicklung verzeichnete das Unternehmen im dritten Quartal einen Umsatzrückgang um sechs Prozent auf 5,931 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig verbesserte sich die Nettogewinnmarge von 19,8 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 22,6 Prozent.


