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Adidas peilt bis 2028 operative Umsatzrendite von über zehn Prozent an

Der Sportartikelriese aus Herzogenaurach setzt sich ambitionierte Ziele und will Aktionäre mit höherer Dividende und Aktienrückkäufen belohnen.

Adidas peilt bis 2028 operative Umsatzrendite von über zehn Prozent an

Adidas schraubt die Messlatte deutlich höher: Bis 2028 soll die operative Umsatzrendite auf mehr als zehn Prozent klettern. Das gab der weltweite Nummer-zwei-Sportartikelkonzern am Mittwoch in Herzogenaurach bekannt. Bemerkenswert daran: Vorstandschef Björn Gulden hatte eine zweistellige Rendite für die Branche lange als unrealistisch abgestempelt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verbesserte sich die operative Marge bereits deutlich – von 5,6 auf 8,3 Prozent. Das Umsatzwachstum soll in den kommenden drei Jahren währungsbereinigt jeweils im hohen einstelligen Prozentbereich liegen. Einziger Wermutstropfen: Europa bremst das Tempo, für 2026 rechnet Adidas dort nur mit rund fünf Prozent Wachstum.

Im Vorjahr legte der Konzernumsatz währungsbereinigt um zehn Prozent zu – ohne die aufgegebene Yeezy-Kooperation sogar um 13 Prozent. Unter dem Strich wuchs der berichtete Umsatz um 4,8 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Wechselkurse und Währungseffekte kosteten damit spürbar Rendite.

Ehrgeizige Ziele für 2026

Für das laufende Jahr plant Adidas ein Umsatzplus von rund zwei Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis soll von 2,06 auf 2,3 Milliarden Euro steigen – und damit prozentual stärker wachsen als der Umsatz. Trotz erwarteter Belastungen durch Zölle und Wechselkurse von insgesamt 400 Millionen Euro hält der Konzern an seinen Prognosen fest.

Für Aktionäre gibt es gleich mehrere positive Nachrichten: Die Dividende für 2025 steigt um 80 Cent auf 2,80 Euro je Aktie. Bereits Ende Januar kündigte Adidas ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro an. Der Aufsichtsrat erteilte dem Vorstand zudem grünes Licht, in den beiden Folgejahren weitere Rückkaufprogramme in ähnlicher Größenordnung aufzulegen – ein klares Signal für das Vertrauen in die eigene Finanzkraft.

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