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100 Tage Iran-Krieg: So entwickelten sich Aktien und Märkte

Ein Rückblick auf die Marktentwicklung seit Kriegsbeginn – mit Gewinnern aus dem KI- und Halbleitersektor.

100 Tage Iran-Krieg: So entwickelten sich Aktien und Märkte

Der Iran-Krieg hat die Finanzmärkte seit seinem Beginn in Bewegung versetzt. Nun, nach 100 Tagen, lässt sich eine erste Bilanz ziehen – und die fällt für bestimmte Marktsegmente überraschend positiv aus. Besonders Technologie- und Halbleiteraktien profitierten von einem starken Rückenwind durch den KI-Boom an der Wall Street.

Das Tief während des Krieges wurde laut Daten von ShareScope am 23. März 2026 erreicht. Seitdem erholten sich viele Titel deutlich, angetrieben vor allem durch die anhaltende Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz und den damit verbundenen Halbleitertechnologien.

Technologiefonds als große Gewinner

Besonders auffällig schnitten spezialisierte Technologiefonds ab. Der Polar Capital Technology Ord (LSE: PCT) legte im betrachteten Zeitraum um beeindruckende 34 Prozent zu. Der bekannte Scottish Mortgage Ord (LSE: SMT) verzeichnete ebenfalls ein deutliches Plus von 20 Prozent.

Beide Fonds halten bedeutende Positionen in führenden Halbleiterunternehmen. Dazu zählen ASML Holding NV (EURONEXT: ASML), Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd ADR (NYSE: TSM) sowie Nvidia. Diese Unternehmen gelten als Schlüsselakteure in der globalen KI-Infrastruktur und profitierten direkt von der anhaltenden Investitionswelle in Rechenzentren und KI-Chips.

Halbleiter im Fokus der Anleger

ASML, der niederländische Hersteller von Lithografiemaschinen, ist für die Produktion modernster Chips unverzichtbar. Taiwan Semiconductor Manufacturing, kurz TSMC, ist der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter und produziert unter anderem für Apple und Nvidia. Nvidia selbst hat sich als dominanter Anbieter von KI-Grafikprozessoren etabliert und verzeichnet seit Monaten eine enorme Nachfrage aus der Tech-Industrie.

Für deutsche Privatanleger sind diese Entwicklungen besonders relevant, da sowohl Polar Capital Technology als auch Scottish Mortgage an der Londoner Börse (LSE) gehandelt werden und über viele Depots zugänglich sind. ASML ist zudem direkt an der Euronext notiert und für europäische Anleger ohne Währungsrisiko investierbar.

Die Daten zeigen, dass trotz geopolitischer Unsicherheiten durch den Iran-Krieg bestimmte Wachstumssektoren eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen haben. Der KI-getriebene Aufschwung an der Wall Street wirkte dabei als wichtiger Stabilisator für Technologieinvestments weltweit.

  • Polar Capital Technology (LSE: PCT): +34%
  • Scottish Mortgage (LSE: SMT): +20%
  • Kriegstief laut ShareScope: 23. März 2026

Quelle: ShareScope / Interactive Investor News

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